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Die empirische Erfassung von Copingstrategien bei der Verarbeitung positiver und negativer Life Events und deren Geschlechtsunterschiede
Julia Elisabeth Kämpgen
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ivo Ponocny
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30015.26534.633166-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Life Events ereignen sich in fast jedem Leben eines Menschen und haben einen entscheidenden Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden. Wie aber werden solche Lebensereignisse verarbeitet? Reagieren Männer und Frauen unterschiedlich? In dieser Arbeit werden Copingstrategien zu positiven und negativen Life Events gesammelt und auf mögliche Geschlechtsunterschiede in der Häufigkeit ihrer Anwendung hin analysiert. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) werden jene Strategien aus 52 Interviews herausgefiltert und strukturiert. Die am häufigsten berichteten übergeordneten Copingstrategien sind emotionsorientiert, die häufigsten spezifischen sind die Suche nach sozialer Unterstützung, das Akzeptieren eines Ereignisses und Resignieren, das Starksein und Durchhalten, sowie das Festhalten an Optimismus, Glaube und Hoffnung. Diesbezügliche Geschlechtsunterschiede sind nicht signifikant. Die häufigsten Verarbeitungstechniken nach dem Tod eines Verwandten sind die Suche nach sozialer Unterstützung, das Verdrängen / Vermeiden / Vergessen, sowie das Nachdenken und Gedankenkreisen. Eindeutige Hinweise darauf, ob adaptive Copingstrategien dem Einfluss negativer Life Events auf das subjektive Wohlbefinden entgegenwirken können, werden nicht gefunden.
Abstract
(Englisch)
Almost everyone is confronted with a life event at least once a lifetime and notices deep impacts on his or her subjective well-being. What are the coping strategies narrated after such events? Are there related gender differences? This paper reports different coping strategies with positive and negative life events and tries to analyze gender differences referring to the frequency of utilization. A sample of 52 interviews has been analysed by the method of Mayring’s qualitative content analysis (2010). The most frequently applied superior coping strategies are emotionoriented and the specific ones with the highest frequency of occurrence are searching for social support, accepting / resigning, being strong as well as being optimistic and hopeful. There are no significant gender differences found in this case. The most frequently applied strategies to handle the death of a relative are searching for social support, suppressing memories, avoiding and forgetting as well as reflecting and ruminating. There are no clear indications found, that adaptive coping strategies can compensate the effects of negative life events on one‘s subjective well-being.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
life events coping strategies gender differences subjective well-being
Schlagwörter
(Deutsch)
Life Events Copingstrategien Geschlechtsunterschiede subjektives Wohlbefinden
Autor*innen
Julia Elisabeth Kämpgen
Haupttitel (Deutsch)
Die empirische Erfassung von Copingstrategien bei der Verarbeitung positiver und negativer Life Events und deren Geschlechtsunterschiede
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
119 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ivo Ponocny
Klassifikation
77 Psychologie > 77.84 Krisenbewältigung
AC Nummer
AC11602002
Utheses ID
28559
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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