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Der Einfluss der Blickrichtung auf unbewusste Verarbeitung
Bernadette Zecha
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32180
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30284.00679.997253-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird ein Fokus auf die verschiedenen Gehirnareale, die für das Verarbeiten von Gesichtern verantwortlich gemacht werden, gelegt. Gesichter und vor allem deren Wahrnehmung und Verarbeitung sind nicht nur in der Forschung von großem Interesse. Jeden Tag spielt das Erkennen, Wahrnehmen und Verarbeiten von Gesichtern in der Interaktion mit anderen Menschen eine große Rolle. Es gibt zwar viele Studien die sich mit dem Verarbeiten von Gesichtern auseinandergesetzt haben, jedoch wird in dieser Diplomstudie, die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Wien geschrieben wurde, eine Theorie untersucht die Finkbeiner und Palermo (2009) in ihrer Arbeit beschrieben haben: Das Verarbeiten von Gesichtern welches unbewusst, also ohne Aufmerksamkeit, erfolgt wird von anderen Gehirnstrukturen ermöglicht als das bewusste Verarbeiten von Gesichtern. Eine bedeutende Rolle in der unbewussten Verarbeitung spielen niedrige Ortsfrequenzen, die über die subkortikalen Gehirnstrukturen verarbeitet werden. Im Gegensatz dazu spielen hohe Ortsfrequenzen eine große Rolle bei der bewussten Verarbeitung von Gesichtern, die über die kortikalen Strukturen verläuft. Um die Vorgänge der Verarbeitung genauer zu unterscheiden wurde in dieser Diplomstudie ein unmaskiertes und maskiertes Bahnungsparadigma verwendet. Die Ergebnisse der Studie entsprachen nur teils den Erwartungen: es gab keinen Kongruenzeffekt in der maskierten, also unbewussten, Bedingung in der hochpass-gefilterte Bahnungsreize verwendet wurden. Eine Mögliche Erklärung dafür wurde in der kurzen Darbietungszeit und der niedrigen Helligkeit der hochpass-gefilterten Stimuli gesucht. Das Ergebnis das den Erwartungen entsprach, war der gefundene Kongruenzeffekt der unmaskierten, also bewussten, Bedingung. Theoretische Annahmen von Studien, die über das Vorhandensein von niedrigen Ortsfrequenzen bei der unbewussten Verarbeitung von Gesichtern bestehen, können also unterstützt werden.
Abstract
(Englisch)
Faces and the perception and processing of such have always been of great interest within the field of research, because they influence us in our daily lives and play an important role in the interaction with other people. Although there are many studies on face processing and many theories on the different structures and areas of the brain that are responsible for face processing, this diploma study investigated a specific theory following the study of Finkbeiner and Palermo (2009): The processing of unconscious perceived faces uses different structures of the brain than the processing of conscious perceived faces. Low spatial frequency information, that is carried through subcortical brain structures, is said to play a big part in unconscious face processing. High spatial frequency information is associated with conscious face processing and is carried out by cortical structures. A masked priming-paradigm as well as high-pass filtered and low-pass filtered stimuli were used in this study to differentiate conscious processes. The results were conform to our expectation: There was no congruency effect in the masked (unconscious) high-pass filtered primestimuli condition when discriminating unfiltered target-stimuli, but a congruence effect was found within the unmasked (conscious) condition. The fact that there was no congruency effect within the masked condition even though a cue was used to direct attention towards the primes, was an unexpected result. Possible explanations are the time of the presentation of the forward- and backward masks, the time frame between prime and target, the presentation time duration of the prime and the low luminance of the high-pass filtered stimuli. The results are conform with theoretical assumptions that low spatial frequency information is required in order to discriminate faces unconsciously by the subcortical structures.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Verarbeitung unbewusst Blickrichtung Gesichter
Autor*innen
Bernadette Zecha
Haupttitel (Englisch)
Der Einfluss der Blickrichtung auf unbewusste Verarbeitung
Paralleltitel (Englisch)
The direction of gaze and unconscious processing
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
52 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC11606842
Utheses ID
28598
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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