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Muttersein mit geistiger Behinderung
eine qualitative Studie zur Mutterschaft von Frauen mit geistiger Behinderung in Wien
Ines Reitmeier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
DOI
10.25365/thesis.32186
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29315.12010.767259-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit erfolgt eine Beschäftigung mit der Thematik der Mutterschaft von Frauen mit geistiger Behinderung, die in Österreich bislang nur unzureichend erforscht wurde. Ausgehend von diesem Forschungsdefizit leistet die Arbeit einen Beitrag zu der beginnenden wissenschaftlichen Diskussion und geht der Frage nach, wie Frauen mit geistiger Behinderung ihre Mutterschaft erleben. Als Basis für die Untersuchung erfolgt zunächst eine theoretische Beschäftigung mit dem Begriff der geistigen Behinderung sowie den Themenkomplexen Sexualität, Kinderwunsch und Mutterschaft. Zur Beantwortung der Fragestellung wurden im April sowie Oktober 2013 drei Mütter mit geistiger Behinderung mittels problemzentrierter Interviews nach Witzel (2000) befragt. Das daraus gewonnene Datenmaterial wurde im Sinne des Forschungsstils der Grounded Theory nach Strauss und Corbin (1996) analysiert. Als zentrales Ergebnis der Untersuchung kann zusammenfassend festgehalten werden, dass der befragten Personengruppe die verantwortungsvolle Übernahme der Mutterrolle meist nicht zugetraut wird. Hohe Anforderungen, strenge Kontrollen sowie ein überdurchschnittliches hohes Risiko der Kindeswegnahme prägen daher wesentlich den Alltag von Müttern mit geistiger Behinderung.
Abstract
(Englisch)
The present master thesis deals with the topic of motherhood of women with intellectual disability, which has not yet been sufficiently investigated in Austria. Based on this research deficit this thesis aims at contributing to scientific discussion which is just in its beginning. Furthermore, the question how mothers with intellectual disability experience their motherhood is examined. Theoretical analyses of the term intellectual disability, the topics sexuality, desire to have children and motherhood provide a basis for the exploration. To answer the research question three mothers with intellectual disability were interviewed using problem-centered interviews by Witzel (2000) in April and October 2013. The gained data was analysed using the coding methods of the Grounded Theory Methodology by Strauss and Corbin (1996). A central result of the survey is that the interviewed group of persons is often not seen as being capable of adopting the mother role. High standards, strict controls and an above-average risk of child removal essentially characterise the everyday life of mothers with intellectual disability.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
motherhood intellectual disability Grounded Theory
Schlagwörter
(Deutsch)
Mutterschaft geistige Behinderung Grounded Theory
Autor*innen
Ines Reitmeier
Haupttitel (Deutsch)
Muttersein mit geistiger Behinderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Studie zur Mutterschaft von Frauen mit geistiger Behinderung in Wien
Paralleltitel (Englisch)
Being mother with intellectual disability. A qualitative study of motherhood of women with intellectual disability in Vienna.
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
111, IX S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
AC Nummer
AC11676699
Utheses ID
28603
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
