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Nationalism and nationalist ideology in Yugoslavia
nationalism as a legacy of self-management socialism?
Konstantinos-Angelos Tasopoulos
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Dieter Segert
DOI
10.25365/thesis.32353
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29661.45178.559353-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Am Ende der 80er Jahre war die Welt Zeuge des Zusammenbruchs eines ganzen politischen Systems und des Beginns einer neuen Ära. Mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Einsturz sowohl der Sowjetunion als auch der sozialistischen Ländern in Europa, kam es zu einer radikalen Veränderung in der politischen Landschaft. Neue Staaten wurden geschaffen, neue Grenzen etabliert und Regime, die der bürgerlichen Demokratie ähnelten, wurden als politischer Haupttrend auf dem ganzen Kontinent durchgesetzt. Nichtsdestotrotz fand diese Umwandlung nicht gewaltlos statt. Alle Länder Europas waren durch ein scharfes Vorgehen der Regierungselite gegen die gesellschaftlichen Gruppierungen, die einen Wandel verlangten, geprägt. Dies war die "gewöhnliche" Reaktion auf die politischen Turbulenzen in Osteuropa. Diese Ereignisse haben jedoch in den meisten Fällen zu keinem Krieg und vor allem keinem Bürgerkrieg geführt. Es gab nur eine Ausnahme: die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. In dieser Masterarbeit werden wir uns mit der sozialen und historischen Herkunft dieses bewaffneten Konflikts, den man als den gewaltsamsten Konflikt in Europa nach dem 2. Weltkrieg bezeichnen kann, beschäftigen. Zudem werden der Ursprung und die Durchsetzung der nationalistischen Ideologie als Hauptdiskurse im jugoslawischen politischen Leben am Anfang der 90er Jahren, sowie die Wurzeln des nationalistischen Mythos in den konstituierenden Sozialistischen Republiken der Föderation analysiert. Im Zuge der Masterarbeit wird analysiert und dargestellt, unter welchen historischen Rahmenbedingungen sich diese Ideologie im Laufe eines Konflikts entwickelte, der wiederum (nach der Beseitigung des marxistisch-leninistischen staatlichen Konzepts) zur absoluten Herrschaft des Nationalismus in der jugoslawischen politischen Landschaft geführt hat. Der theoretische Rahmen und der Unterschied zwischen Nationalismus und Selbstverwaltungssozialismus werden mit dem historischen Kontext verknüpft, damit eine Verbindung zwischen der theoretischen Analyse und der politischen Realität möglich wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Nationalism /Yugoslavia
Schlagwörter
(Deutsch)
Nationalismus Jugoslawien
Autor*innen
Konstantinos-Angelos Tasopoulos
Haupttitel (Englisch)
Nationalism and nationalist ideology in Yugoslavia
Hauptuntertitel (Englisch)
nationalism as a legacy of self-management socialism?
Paralleltitel (Deutsch)
Nationalismus und nationalistische Ideologie in Jugoslawien ; Nationalismus als Erbe der Selbstverwaltung der Sozialismus?
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
124 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Dieter Segert
Klassifikationen
89 Politologie > 89.14 Sozialismus ,
89 Politologie > 89.22 Nationalismus
AC Nummer
AC11297043
Utheses ID
28746
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
