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Radverkehr in Großstädten
eine Bewertung radverkehrspolitischer Maßnahmen in Wien
Verena Steidl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Hans-Heinrich Blotevogel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32396
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29161.77380.589762-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Stadt Wien hat sich im Jahr 2013 zum Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil auf 8% am Gesamtverkehrsaufkommen zu heben. Diese Masterarbeit geht den Fragen, warum und wie Radverkehr in einer Großstadt wie Wien gefördert werden sollte, nach. Um eine wissenschaftlich fundierte Bewertung der Maßnahmen des Wiener Radverkehrs (der Wiener Radverkehrspolitik) formulieren zu können, wurde neben einer umfassenden Literaturanalyse, die die aktuelle Wissenschaftsdebatte vorstellt, und einer Analyse von „good-practice“-Maßnahmen vorbildhafter europäischer „Rad“-Städte, eine SWOT-Analyse durchgeführt, in die Ergebnisse der ExpertInneninterviews eingearbeitet wurden. Der Radverkehr wird durch Theorien, wie dem Konzept der „Stadt der kurzen Wege (Kompakte Stadt)“ als auch dem der „Smart City“ in Verbindung mit der Unerlässlichkeit des Radverkehrs im städtischen Verkehrssystem gesetzt. Auch die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, die im Bezug auf den Radverkehr vorgestellt werden, sowie Impacts auf die Gesundheit bzw. das Gesundheitswesen, begründen die Notwendigkeit einer Radverkehrsförderung. Die Bewertungen und Analysen des Wiener Radverkehrs zeigen eine zunehmende Wahrnehmung des Radverkehrs in der Wiener Politik und Bevölkerung in den letzten Jahren. Im „RadJahr 2013“ wurde neben dem Ausbau des Radwegenetzes ein verstärkter Fokus auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt. In einem großen Teil der Gesellschaft ist die Bedeutung des Radverkehrs für die Stadt noch nicht verankert, was den politischen und planerischen Spielraum stark eingrenzt. Es ist daher unerlässlich, weiterhin starke und vor allem zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um das Image der Radfahrenden zu verbessern und mehr Personen für das Radfahren zu begeistern. Wichtig ist dabei die Sensibilisierung der jüngeren Bevölkerung. Die Hauptaspekte zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl (Information, Anreizmittel, Zwang sowie eigene Überzeugung) müssen fokussiert werden. Die wichtigsten baulichen Maßnahmen für eine Steigerung des Radverkehrsanteils in Wien sind ein flächendeckender Ausbau des Radinfrastrukturnetzes, eine erhöhte Anzahl von (hochwertigen) Abstellanlagen und eine Entschleunigung (Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h). Erst wenn eine fundierte Basis an Pull-Maßnahmen für den Radverkehr vorhanden ist, können und sollen dem motorisierten Individualverkehr strengere Restriktionen auferlegt werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Radverkehr Stadt
Autor*innen
Verena Steidl
Haupttitel (Deutsch)
Radverkehr in Großstädten
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Bewertung radverkehrspolitischer Maßnahmen in Wien
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
XI, 108, XIV S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Heinrich Blotevogel
Klassifikation
74 Geographie > 74.75 Verkehrsplanung, Verkehrspolitik
AC Nummer
AC11625993
Utheses ID
28782
Studienkennzahl
UA | 066 | 857 | |
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