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English in European tertiary education
a case study at the Faculty of Chemistry at the University of Vienna
Philipp Moritz Vogler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ute Smit
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32423
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30463.14913.305670-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem recht neuen Trend, English in ganz Europa als Arbeitssprache in der Hochschulbildung einzusetzen. Die Umstände, welche zu einer Zunahme der Verwendung des Englischen in der Lehre führten, werden aufgezeigt und es wird darauf eingegangen, warum gerade in den Naturwissenschaften Englisch besonders oft verwendet wird. Zu diesen Umständen zählen die politischen Entwicklungen, die zum Rückgang der Verwendung von Deutsch als Wissenschaftssprache führten und so Englisch die Tür öffneten, aber auch ökonomische Gründe (z.B. Studierende, die Studiengebühren bezahlen) und praktische Gründe, wie etwa die Möglichkeit Lehrmaterialien aus erster Hand auf Englisch zu verwenden. Außerdem wird der Austausch von Studierenden und Lehrenden durch die Idee eines vereinten europäischen Hochschulraumes gefördert. Englischkenntnisse werden heutzutage als eine notwendige Fähigkeit für zukünftige Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler angesehen. Aus diesem Grund sollten Studierende an einer Universität regelmäßig der englischen Sprache ausgesetzt sein und sogar weiterführende Ausbildung darin erhalten. Sowohl der Sprache ausgesetzt zu sein als auch die Ausbildung in dieser Sprache können in verschiedenen Formen realisiert werden. Diese Arbeit thematisiert English-medium teaching (EMI), English for Specific Purposes (ESP) und Content and Language Integrated Learning (CLIL), beziehungsweise Integration of Content and Language in Higher Education (ILCHE). Die Vorteile des letzteren werden in dieser Arbeit aufgezeigt, indem sie vorhandene Forschungsergebnisse aufzeigt. Die Forschung für diese Arbeit wurde an der Fakultät für Chemie der Universität Wien mit vier Lehrenden und 107 Studierenden durchgeführt. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich sowohl Lehrende als auch Studierende der tragenden Rolle der englischen Sprache in der Chemie bewusst sind. Dennoch spielt Sprache an sich keine Rolle in der Ausbildung zukünftiger Chemikerinnen und Chemiker und Chemielehrerinnen und Chemielehrer. Es wird also keine Ausbildung in der englischen Sprache angeboten und Studierende werden nur unregelmäßig in einzelnen, auf English gehaltenen Vorlesungen, der englischen Sprache ausgesetzt. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass Lehrende und Studierende die Verwendung von English als Arbeitssprache im Allgemeinen begrüßen. Während dies für einige ein Problem darstellt, sehen andere Vorteile, welche die Verwendung von Englisch in ihrer Hochschulbildung mit sich bringt. Diese Diplomarbeit diskutiert diese Aspekte eingehend und schlägt vor, dass mehr Englisch und zwar in geplanter Form eingeführt werden sollte.
Abstract
(Englisch)
This thesis focuses on the quite recent trend of English-medium teaching in European higher education institutions. It sketches the circumstances that led to the increasing use of English as the language of teaching and why it is used particularly in natural sciences. These include political reasons that led to the decline of German as the scientific lingua franca, thus opening the door for English, as well as economic reasons (e.g. attracting tuition-fee paying students) and practical reasons like the usage of first-hand teaching materials. Furthermore, student and staff mobility are fostered by the idea of unifying the European higher education space. English language proficiency is nowadays seen as a necessary skill for future scientists. Hence, students at universities should be frequently exposed to the English language and even receive further training in it. Both exposure to and training in the language can be achieved by using different approaches. This paper discusses English-medium teaching (EMI), English for Specific Purposes (ESP), and Content and Language Integrated Learning (CLIL) or to be more precise, Integration of Content and Language in Higher Education (ICLHE). The advantages of the latter approach are pointed out in this paper, using findings from research. Research for this paper was conducted at the Faculty of Chemistry at the University of Vienna and included four teachers and 107 students. It is concluded from its findings that teachers as well as students are aware of the importance of the English language in chemistry. Nonetheless, the language as such does not really play a role in the education of future chemists and chemistry teachers. No English language training is offered and students are only exposed to the English language infrequently in single English-taught lectures. It was also found that teachers and students generally welcome the use of English as the language of teaching. While for some this poses problems, others see benefits of English being used in their education at university. This thesis thoroughly discusses these issues and suggests that more English should be introduced and if so, this should be done in a more planned way.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
English as language of instruction English as scientific lingua franca CLIL ICLHE internationalisation of higher education tertiary education
Schlagwörter
(Deutsch)
Englisch als Arbeitssprache Englisch als lingua franca der Wissenschaft CLIL ICLHE Internationalisierung des Hochschulraumes tertiäre Bildung
Autor*innen
Philipp Moritz Vogler
Haupttitel (Englisch)
English in European tertiary education
Hauptuntertitel (Englisch)
a case study at the Faculty of Chemistry at the University of Vienna
Paralleltitel (Deutsch)
Englisch in der europäischen Hochschulbildung: eine Fallstudie an der Fakultät für Chemie der Universität Wien
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
112 S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ute Smit
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC12050570
Utheses ID
28807
Studienkennzahl
UA | 190 | 423 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1