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Einfluss der Summe der täglichen körperlichen Aktivität auf die Körperzusammensetzung bei Erwachsenen
Eveline Posch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Ibrahim Elmadfa
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3295
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30319.72877.624969-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studienziel der vorliegenden Studie war es, die Auswirkung der Summe der täglichen körperlichen Aktivität auf die Körperzusammensetzung bei Erwachsenen im Alter von 19 bis 60 Jahren zu untersuchen. Die Untersuchung fand im Hinblick auf die Körperkompartimente und die Zellbeschaffenheit statt. Die körperliche Bewegung wurde mittels Akzelerometer erfasst. Eine Vervollständigung der Akzelerometerdaten konnte mit dem Aktivitätsprotokoll erreicht werden. Daten, die mit dem Akzelerometer nicht oder nicht vollständig erfasst wurden, konnten durch das von den Probanden selbst ausgefüllte Protokoll ergänzt werden. Aus diesen Daten wurde dann der TEE und in weiterer Folge der PAL berechnet. Die Körperzusammensetzung wurde mittels einer Multifrequenz-Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) und anthropometrischen Messmethoden (Messung von Körpergröße und Körpergewicht) erfasst. Der Zusammenhang zwischen dem PAL und dem Körperfettanteil ist, wie schon in Studien zuvor gezeigt wurde, sehr schwach (r = -0,08) (p > 0,05). Nachdem die Geschlechter getrennt ausgewertet wurden, konnte bei den Frauen ein signifikant positiver Zusammenhang von PAL und Körperfett festgestellt werden (r = 0,372) (p = 0,006). Nach Einteilung in drei Aktivitätsgruppen konnte allerdings eine Tendenz hin zur negativen Korrelation in der aktivsten Gruppe aufgezeigt werden. Bei den männlichen Probanden war die selbe Tendenz erkennbar. Der BMI verhält sich im Vergleich mit dem PAL ähnlich wie der Körperfettanteil. Die Korrelation von PAL und Magermasse ergab keinen eindeutigen positiven Effekt (r = -0,02) (r > 0,05). Höheres Körpergewicht, geht mit höherem Anteil an Fettmasse und höherem Anteil an Magermasse einher. Bei den Frauen kam man sogar zu dem Resultat, dass aktivere Frauen weniger magere Körpermasse aufzeigen konnte, als die inaktiven (r = -0,38) (p < 0,05). Bei der Korrelation von PAL und Phasenwinkel wurde ein signifikanter positiver Zusammenhang gefunden (r =0,24) (p = 0,01). Je höher der Körperfettanteil, desto geringer ist der Phasenwinkel (r = -0,32) (p = 0,001). Eine signifikante Korrelation konnte zwischen Phasenwinkel und der Magermasse (%) gezeigt werden (r = 0,33) (p = 0,001). Außerdem gab es eine signifikant positive Korrelation von PAL und ECM/BCM Index (r = -0,26) (p = 0,01). Der Zusammenhang von Zellanteil (%) und PAL war ebenfalls signifikant positiv (r = 0,25) (p = 0,01). Der Zusammenhang von PAL und Körperfett bzw. magerer Körpermasse konnte in dieser Studie nicht eindeutig gezeigt werden. Bei Betrachtung der Zellbeschaffenheit konnte allerdings ein durchwegs positiver Einfluss von körperlicher Aktivität verzeichnet werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Physical Activity Level Körperzusammensetzung Zellbeschaffenheit Multifrequenz-Bioelektrischen Impedanzanalyse
Autor*innen
Eveline Posch
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss der Summe der täglichen körperlichen Aktivität auf die Körperzusammensetzung bei Erwachsenen
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
X, 67 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ibrahim Elmadfa
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC07559764
Utheses ID
2883
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
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