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Das Smartphone-Verhalten der österreichischen Jugend auf dem Prüfstand
wer kontrolliert wen? wann wird die Nutzung zur Sucht?
Angelika Fürst
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Gerit Götzenbrucker
DOI
10.25365/thesis.32571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29225.56266.613762-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Smartphone hat unseren Alltag revolutioniert, ein Leben ohne das Gerät ist für viele kaum mehr vorstellbar. Bisher standen vor allem die damit einhergehenden positiven Veränderungen im Vordergrund: Die ubiquitäre Erreichbarkeit, die leichtere Organisation des Alltags und der Unterhaltungsfaktor. Seit einiger Zeit mehren sich sowohl im wissenschaftlichen als auch im öffentlichen Diskurs die Befürchtungen über mögliche negative Auswirkungen exzessiver Smartphone-Nutzung. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen als größter Nutzergruppe (~90%) fallen durch die hohe Alltagsrelevanz und emotionale Bindung zum Gerät Veränderungen im Verhalten auf. Definitorisch vielen Diskussionen ausgesetzt, rückt das Phänomen der Verhaltenssucht immer mehr in den Mittelpunkt.
In Österreich liegen bislang keine Zahlen bezüglich einer potenziellen Smartphonesucht vor. Diese Magisterarbeit will dazu einen ersten Beitrag leisten. Die steigende Tendenz suchtartiger Symptome verlangt nach empirischen Erhebungen. Eine Online-Umfrage (n = 524) gibt Einblick, wie wichtig das Smartphone für Heranwachsende zwischen 15 und 26 Jahren ist und ob sich suchtartige Verhaltensweisen hinsichtlich des Umgangs mit dem Smartphone feststellen lassen. Die forschungsleitende Frage lautet folglich: Welchen Einfluss hat das Smartphone auf das Verhalten im Alltag von Kindern und Jugendlichen in Österreich?
Um eine engagierte von einer exzessiven Nutzung abzugrenzen, werden sechs kennzeichnende Merkmale definiert. Diese lehnen sich an die einzigen offiziell anerkannten Diagnosekriterien einer substanzungebundenen Abhängigkeit an, jenen des Pathologischen Glücksspiels. Anhand dieser werden Veränderungen des Verhaltens, die auf das Smartphone zurückzuführen sind, charakterisiert. Durch die Unterteilung in drei Nutzertypen lässt sich bei 29,1 % der Adoleszenz in Österreich eine potenzielle Smartphone-Verhaltenssucht nachweisen. 60% der Befragten geben an, schwer bis gar nicht mehr ohne ihren smarten Begleiter auszukommen. Um die Gültigkeit und Repräsentativität der Ergebnisse zu prüfen und zu vergleichen, sind weitere Forschungsarbeiten zur Thematik unerlässlich.
Abstract
(Englisch)
Smartphones revolutionized everyday life; existing without it seems unthinkable for many. Until now, its advantages have been emphasized: The ubiquity, facilitation of organization of the daily routine and the factor of entertainment. Since recently, however, there is a considerable rise of doubts being raised, in public as well as in the scientific discourse, a noticeable shift of focus on the potential negative consequences of excessive use of the device. A change in behaviour, caused by the importance given to the smartphone in everyday life and the strong emotional attachment to it, is especially evident in children and adolescents, who represent the largest group of users (~90%). A lot of the discussion on the topic centres around the phenomenon of behavioural addiction.
In Austria, so far there exists no relevant data about potential smartphone dependence. This master-thesis seeks to represent a first scientific contribution to the current debate. The increasing tendency of obsessive symptoms requires an empirical study. An online survey (n= 524) gives a first insight into the relevance of the smartphone-use to young adults between the age of 15 and 26, and investigates addictive behaviour in the target group. According to the research the question of the thesis therefore reads: How does the smartphone influence the behaviour of Austrian children and adolescents in their everyday life?
To ensure clear delineation between a committed and an excessive use, six characteristic features were defined, which are derived from the official diagnostic criteria of substance dependence and of pathological gambling. According to these attributes a change in behaviour caused by the smartphone is identified. Finally, by means of the division in three user types a potential smartphone addiction could be established in 29.1% of Austrian children and adolescents. 60% of the subjects stated not to be able to manage everyday life without the smart device. In order to verity and compare the reliability and representiveness of the results, there is a strong need for further studies on the topic.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
smartphone everyday life addictive behaviour adolescents
Schlagwörter
(Deutsch)
Smartphone Alltag abhängiges Verhalten Jugendliche
Autor*innen
Angelika Fürst
Haupttitel (Deutsch)
Das Smartphone-Verhalten der österreichischen Jugend auf dem Prüfstand
Hauptuntertitel (Deutsch)
wer kontrolliert wen? wann wird die Nutzung zur Sucht?
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
138 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerit Götzenbrucker
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.42 Telekommunikation
AC Nummer
AC11640884
Utheses ID
28923
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
