Detailansicht

Jordan, Saudi Arabia and the Arab Spring
why the kingdoms survived
Sarah Barakat
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Alfred Gerstl
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29514.03252.735164-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Arabische Frühling überraschte nicht nur Beobachter der Region, sondern erneuerte auch das Interesse an arabischen Monarchien. Bisher haben sich nur Republiken dem Druck der Straße beugen müssen, nicht aber eine der acht autoritären Monarchien, welche vergleichsweise kleine bis gar keine Aufstände erlebten. Diese Diplomarbeit geht der Frage nach warum das Haschemitische Königreich Jordanien und das Königreich Saudi Arabien den arabischen Frühling überlebten. Diese Frage lässt sich natürlich nicht nur durch eine Bestandsaufnahme der Gegenwart erklären. Stattdessen müssen historische Entwicklungen mit einbezogen werden. Die Autorin geht davon aus, dass in beiden Fällen die Stabilität der Königreiche auf eine Kombination von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren zurück zuführen ist. Bei keinem der identifizierten Faktoren handelt es sich um kulturinhärente Gründe, wie dies lange Zeit von Historikern und Politologen wie Bernhard Lewis oder Samuel Huntington angenommen wurde. Mithilfe literaturwissenschaftlicher Analyse konnten stattdessen folgende Variablen bestimmt werden: Religiöse und traditionelle Legitimität, Teile-und Herrsche Strategien, Rentenökonomie, Dynastizismus und externe Akteure. Während beide Königreiche ein eigenes religiös basiertes nationales Verständnis „erschufen“, geht die Stabilität in Jordanien vor allem auf Teile-und-Herrsche Strategien zurück. Diese führten zu einer gespaltenen Gesellschaft und verschärften Jordaniens Abhängigkeit von internationalen Finanzflüssen. Für Saudi Arabien führt die Literatur vor allem den Ölreichtum des Landes an, aber auch das Herrschen durch die ganze Familie führt zur Stabilität des Landes. Internationale Akteure spielen für Saudi Arabiens Stabilität hingegen kaum eine Rolle. Ziel der Diplomarbeit ist es, das Zusammenspiel dieser Faktoren herauszuarbeiten. Denn nur durch das Zusammenwirken aller Faktoren kann in beiden Fällen die Stabilität erklärt werden.
Abstract
(Englisch)
The Arab spring renewed the scientific interest in Arab monarchies. While they did not attract a lot of attention, people are wondering why none of the eight monarchies were overthrown. Even more, why has hardly anyone called for the overthrow of the monarchies? The thesis will try to answer the question why the Hashemite Kingom of Jordan and the Kingdom of Saudi Arabia have survived the Arab spring. It will identify a group of social, political and economical variable and will prove that their interplay created a stable monarchical system. The identifies factors include religious and traditional legitimacy, divid and rule strategies, rentierism, dynasticism and external actors.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Jordan Saudi Arabia monarchies Arab spring
Schlagwörter
(Deutsch)
Jordanien Saudi Arabien Monarchien Arabischer Frühling
Autor*innen
Sarah Barakat
Haupttitel (Englisch)
Jordan, Saudi Arabia and the Arab Spring
Hauptuntertitel (Englisch)
why the kingdoms survived
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
99 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alfred Gerstl
Klassifikation
89 Politologie > 89.33 Monarchie
AC Nummer
AC12041973
Utheses ID
28934
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1