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Eine Nummer zu groß?
interpersonale Kommunikation aus wissenschaftstheoretischer Perspektive
Szymon Przybylski
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Christian Steininger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32703
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29699.41645.134065-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Interpersonale Kommunikation ist die Wurzel menschlichen Seins. Seit der Mensch die ersten Bemühungen machte Sprachen zu entwickeln und damit eine Arbeitsteilung innerhalb einer Gruppe zu etablieren, spielt die zwischenmenschliche Kommunikation eine wichtige Rolle um Beziehungen miteinander zu pflegen. Sie erweist sich als das notwendige Mittel für soziale Handlungen. Die Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum beschäftigt sich seit ihrer wissenschaftlichen Gründung stets mit der öffentlichen Kommunikation und den Medien. Den Gründungsvätern des Faches ging es darum die Zeitungswissenschaft als eine wissenschaftliche Disziplin zu etablieren. Sie argumentierten, dass es gesellschaftlich relevant wäre, wenn man über die Zeit und die öffentliche Kommunikation forscht. Weitere historische Ereignisse, wie der die Propagandamaßnahmen des Dritten Reiches, die Entnazifizierung der Kommunikationswissenschaft und die Orientierung an den empirischen Studien aus den Vereinigten Staaten zeigen Einflüsse auf das Fachverständnis dieser Disziplin. Sie erklären unter anderem auch den geringen Stellenwert von interpersonaler Kommunikation innerhalb des Faches. Der kommunikationswissenschaftliche Mainstream behandelt das Thema der Massenkommunikation oder Öffentlichkeit. Dabei sind die Grenzen zwischen interpersonaler und Massenkommunikation nicht so klar herauszuarbeiten, da es mediale Kanäle gibt, die beides ineinander implementieren, wie z.B. Mobiltelefone oder das Web 2.0. Interpersonale Kommunikation soll als ein wichtiger Bestandteil des Fachverständnisses der Kommunikationswissenschaft angesehen werden. Die Forschung muss in diese Richtung gehen und Erkenntnisse schaffen, die dem Phänomen der Kommunikation an sich gerecht werden. Zu diesem Zweck wird diese Magisterarbeit als Literaturarbeit methodisch zu bewerten sein. Sie soll durch die Literatur auf den Missstand hinweisen und den Stellenwert der interpersonalen Kommunikation nicht nur benennen sondern auch verbessern.
Abstract
(Englisch)
Communication is an everyday total phenomenon. It is impossible not to communicate, you can always communicate regardless of time and space either with yourself, with physically nearby people or even virtually with people. Interpersonal communication is an ancient phenomenon and the main characteristic of human beings. Through exchange of commands and tasks first tribes could ensure their survival. Language and writing made it possible that you can pass on knowledge and information across generations. Thus communication has been vital, but it is now also, as studies show that successful communication strengthens the well-being of individuals and guarantees affiliations and opportunities through new contacts. In nearly all areas, whether private or public, family or economic, micro-, meso - , or macrostructural interpersonal communication patterns play an important role for decision-making, conflict and consequences. Communication studies should examine per definition phenomena of all communication, explain the processes and disclose information understandably for society. However, decisions are caused by multiple historical developments that affect the subjects of research in communication science. Public and media have a higher meaning and serve to legitimize the young science to establish itself. Science philosophy positions can illustrate a mainstream research within communication studies, which borders closely to the postulates of the natural sciences. This thesis illustrates the characteristics, history of theory and applications of interpersonal communication and compares them with the scientific sociological context of self-discovery in communication science.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Interpersonal communication mass media philosophy science theory interaction dialogue health communication provider public
Schlagwörter
(Deutsch)
Zwischenmenschliche Kommunikation Interpersonale Interaktion Wissenschaftstheorie Philosophie Dialog Gesundheitskommunikation Fachgeschichte Empirie
Autor*innen
Szymon Przybylski
Haupttitel (Deutsch)
Eine Nummer zu groß?
Hauptuntertitel (Deutsch)
interpersonale Kommunikation aus wissenschaftstheoretischer Perspektive
Paralleltitel (Englisch)
Bite off more than one can chew? Philosophy of science on interpersonal communication
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
110 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Steininger
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.02 Wissenschaftstheorie ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.01 Geschichte der Kommunikationswissenschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges ,
08 Philosophie > 08.31 Metaphysik, Ontologie ,
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.00 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.02 Philosophie und Theorie der Sozialwissenschaften ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.03 Methoden, Techniken und Organisation der sozialwissenschaftlichen Forschung
AC Nummer
AC11640841
Utheses ID
29041
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1