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Widerspiegelung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im deutschen und österreichischen Heimatfilm
Christina Eva Maria Auzinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Alois Ecker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32722
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29793.91438.886063-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die anfängliche juristische Bedeutung des Begriffs ´Heimat - Besitzübergabe von Hab und Gut - wird heute ebenfalls noch mit dem Wort Heimat in Verbindung gebracht, genauso wie das dringende Bedürfnis, sich zugehörig zu fühlen. Um sich seiner Heimat bewusst zu werden, wird meist ein Prozess der Identitätsbildung durchlaufen. Sich als Österreicherin oder Österreicher zu sehen, ist eine schwierige Aufgabe zu sein, da die Geschichte Österreichs von Veränderungen geprägt ist: Die österreichischen Grenzen, die Halt und Sicherheit geben könnten, wurden oft verändert. Obwohl durch die gemeinsame Sprache seit jeher eine Verbindung mit Deutschland bestand, ist ein steter Drang nach Eigenständigkeit gegeben und man versucht auch sich quasi vom „großen Bruder“ zu unterscheiden. Nun sind wir durch die Europäische Gemeinschaft abermals innig mit unserem großen Nachbarn verbunden, doch die heutige Zeit verlangt es, zusammenzuarbeiten, anstatt einzeln zu scheitern. Der Heimatfilm kann eine wesentliche Rolle zur Identitätsbildung beitragen: Unsere Berge, unsere Täler, unsere Leute werden hier in einer wunderschönen, heilen Welt präsentiert, in der das Gute sowie das Böse offensichtlich ist. Die Heimatfilme Anfang der 1950er Jahre waren Großteils Remakes aus den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts, ein Jahrzehnt später begann eine Art Werbekampagne für den Tourismus. In den 70er Jahren kam der Heimatfilm etwas aus der Mode. Ab den 80er Jahren wurden wieder Filme gedreht, die in der Vergangenheit spielten. Ab dem 21.Jahrhundert erfuhr der Heimatfilm abermals eine Wende: In die Filme schlich sich mehr und mehr Realität ein. Die ausgewählten Filme zeigen den Wandel der Geschichte der Heimatfilme, ebenso wie sich die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im Laufe der Zeit verändert haben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Heimat Identität Heimatfilm Geschichtsdidaktik Echo der Berge Das weiße Rössl Die Zwillinge vom Immenhof Herbstmilch Krambambuli Wer früher stirbt ist länger tot
Autor*innen
Christina Eva Maria Auzinger
Haupttitel (Deutsch)
Widerspiegelung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im deutschen und österreichischen Heimatfilm
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
160 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alois Ecker
Klassifikation
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte
AC Nummer
AC11659382
Utheses ID
29058
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1