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"Arche Noah" und "Slow Food"-Vereine mit Potential für einen "gesunden" Lebensstil?
Gertrud Elisabeth Hartl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Rudolf Schoberberger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32807
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30219.14697.450666-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Steigende Prävalenz für Noncommunicable Diseases wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes Typ 2 stellen neben persönlichem Leid auch volkswirtschaftliche und finanzielle Herausforderungen dar. Ernährungsempfehlungen und Empfehlungen für körperliche Aktivität konnten das Ausmaß des Auftretens ernährungsabhängiger Erkrankungen bislang nicht deutlich verringern. Public Health Maßnahmen zur Entwicklung der Fähigkeit des eigenständigen, verantwortungsbewussten Handelns jedes Einzelnen für die eigene Gesundheit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Zusammenhang von Wissen über Lebensmittel und deren Produktion einerseits und dem subjektiven Gesundheitsverhalten sowie der subjektiven Gesundheit andererseits sind Thema dieser Masterarbeit. Vereine wie „Arche Noah“ und „Slow Food“ beschäftigen sich mit Biodiversität und Lebensmittelvielfalt. Die Organisation „Arche Noah“ mit der Erhaltung und Weiterentwicklung der tradierten Nutzpflanzenvielfalt, Slow Food mit regionaler, sozialer und fairer Lebensmittelproduktion. Die aktiven Mitglieder beider Vereine haben also vermehrten Zugang zu Wissen und Informationen über Diversität, Produktionsbedingungen und Qualität von Lebensmitteln. Untersucht wurde mittels einer Online-Fragebogenerhebung ob ein Zusammenhang von subjektivem Gesundheitsverhalten und subjektivem Gesundheitszustand in Abhängigkeit von einer Vereinsmitgliedschaft bei „Arche Noah“ oder „Slow Food“ und einer Kontrollgruppe besteht. Die Befragung umfasst Daten zu Sozioökonomie, Ernährung, Gesundheit und Gesundheitsverhalten sowie Food Frequency Questionnaire. Die Auswertung erfolgte über SPSS. Festgestellt werden konnte ein signifikant ausgeprägteres subjektives Gesundheitsverhalten von „Arche Noah“ und „Slow Food“ Mitgliedern gegenüber den Nichtmitgliedern. Die subjektive Gesundheit der Befragten aller drei Gruppen konnte keine signifikanten Unterschiede belegen. Zufriedenheit, gute soziale Beziehungen und Alltagszufriedenheit sowie die Fertigkeit des Kochens in Zusammenhang mit Gesundheit haben interessante Hinweise geliefert. Biodiversität und Ernährung könnten in Zukunft ein umfangreiches Forschungsfeld für Ernährungssicherheit und Geschmacksvielfalt, möglicherweise auch für gesundheitliche Aspekte, bieten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Public Health Gesundheitsverhalten Gesundheit Biodiversität Arche Noah Slow Food
Autor*innen
Gertrud Elisabeth Hartl
Haupttitel (Deutsch)
"Arche Noah" und "Slow Food"-Vereine mit Potential für einen "gesunden" Lebensstil?
Paralleltitel (Englisch)
"Arche Noah" and "Slow Food" - Organisations with potential for a "healthy" lifestyle?"
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
VI, 113 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rudolf Schoberberger
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC11711884
Utheses ID
29132
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
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