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Die Rolle von Erholungsmöglichkeiten während der Arbeit bei Überwachungstätigkeiten
Natasha Jovchevska
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29110.76383.808266-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie beschäftigte sich einerseits mit der Frage, ob bestimmte Pausentätigkeiten einen positiven Einfluss auf die erlebte Erholsamkeit der Pausen haben und andrerseits mit den Auswirkungen der Pausenquantität und Pausenqualität auf Regulationsressourcen, positive Stimmung und subjektive Arbeitsleistung. Des Weiteren wurde die moderierende Wirkung des Zeitdruckes als Arbeitsbelastung empirisch untersucht. Die Rückschlüsse aus den gewonnen Ergebnissen sollten zunächst die Rolle der Pausen als Erholungsmöglichkeit und ihre Auswirkungen auf diverse Gegebenheiten während der Arbeitszeit besser beleuchten. Folglich sollten sie auch zum besseren Verständnis der Erholungs- und Arbeitsbedingungen von FahrdienstleiterInnen beitragen. Um eine möglichst zeitnahe Aufnahme der zu untersuchenden Konstrukte zu ermöglichen, wurde ein zeitbasiertes Tagebuchverfahren welches sowohl elektronisch als auch in Papierform vorgegeben wurde, verwendet. Insgesamt 84 Personen füllten zumindest einen Tagebucheintrag aus. Die Ergebnisse legen nahe, dass das Erleben von positiven Emotionen, das Ausüben von leichten körperlichen Aktivitäten und die Möglichkeit zum mentalen Abschalten während einer Pause zu einer höheren Pausenqualität und somit höherer erlebter Erholsamkeit beitragen. Kurze Pausen, die jedoch von einer hohen Qualität geprägt sind, tragen zu höheren Regulationsressourcen bei. Des Weiteren steht eine hohe Pausenqualität mit einer hohen positiven Stimmung und eine kurze Pausendauer mit einer hohen subjektiven Arbeitsleistung in Zusammenhang. Im Rahmen einer explorativen Analyse, bei der die Daten von jeglichen Spitzenzeiten bereinigt wurden, konnte außerdem festgestellt werden, dass ein positiver indirekter Effekt von der Selbstbestimmung der Pausentätigkeit auf die Pausenqualität, interveniert durch die während der Pause erlebten positiven Emotionen, physischen Aktivitäten und mentales Abschalten vorlag. Zusätzlich konnte eine Tendenz dahingehend vermerkt werden, dass kurze Pausen, bei (hohem) Zeitdruck, zu einer Steigerung von Regulationsressourcen führen. Bei hohem Zeitdruck müsste außerdem entweder die Pausenquantität oder die Pausendauer hoch sein, damit die Stimmung positiv ist. Häufige Pausen (auch bei hohem Zeitdruck) beeinflussten die subjektive Arbeitsleistung positiv.
Abstract
(Englisch)
The present study investigates break activities and their positive effect on the experienced recovery after a break, on one side, and the effects of the break quality and quantity on regulatory resources, positive mood and subjective job performance experienced after a break, on the other side. It also investigates the moderating effect of time pressure in this context. The conclusions from the obtained results of this study should primarily help understand the effects and importance of breaks at work. Consequently, they should also help to understand the recovery and working conditions of the signalers and controllers. A time-based daily diary method was used to capture the examined constructs in as short a timeframe as possible. 84 participants filled out at least one diary entry. The results showed that the experience of positive emotions, light physical exercises and the experience of mental detachment during work breaks facilitate higher quality of breaks and imply a higher experienced recovery. Short breaks with high quality result in high regulatory resources, whereas breaks with high quality, independent of their length, lead to higher positive mood. Furthermore, short breaks affect the evaluation of the subjective job performance positively. As part of an exploratory analysis, excluding data from any peak times, the results indicate that the self-determination of the break activity has a positive indirect effect on the break quality. This effect is intervened through the positive emotions, physical activities and mental detachment experienced during breaks. In addition, a statistical trend was noted that short breaks at (high) time-pressure tend to increase the regulatory resources. In times of high time pressure either the quality or the duration of the break has to be high in order to provide the workers with positive mood. Frequent break (even when there is high time-pressure) positively influence the subjective work performance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
break activities recovery after a break break quality and quantity regulatory resources positive mood subjective job performance
Schlagwörter
(Deutsch)
Pausenaktivitäten Pausenqualität Pausenquantität Pausendauer Pausenhäufigkeit Regulationsressourcen positive Stimmung subjektive Leistung
Autor*innen
Natasha Jovchevska
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle von Erholungsmöglichkeiten während der Arbeit bei Überwachungstätigkeiten
Paralleltitel (Englisch)
The role of recovery opportunities while working with surveillance activities
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
163 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Korunka
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC11683753
Utheses ID
29244
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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