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The impact of immigration on international trade
empirical evidence from Austria
Iulia Bodea
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Josef Windsperger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32979
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29929.58772.312169-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Migration zählt aufgrund zahlreicher wirtschaftlicher Auswirkungen, sowohl auf das Aufnahme- als auch auf das Herkunftsland, zu den wichtigsten politischen und soziologischen Aspekten. Der Großteil der wirtschaftlichen Studien befasste sich mit dem Effekt, den Immigration auf den Arbeitsmarkt des jeweiligen Aufnahmelandes hat. Seit geraumer Zeit setzen Wissenschaftler ihren Forschungsschwerpunkt auf eine weitere wichtige Folgeerscheinung: die Verbindung zwischen der zugewanderten Bevölkerung und dem internationalen Handel. Da der Bestand an Fachliteratur über das Thema des Zusammenhangs von Immigration und Handel derzeit noch gering ist, wird versucht mit der Analyse in dieser Ausarbeitung, welche unter der Verwendung österreichischer Daten zustande gekommen ist, ein Beitrag zum besseren Verständnis der Auswirkungen, welche Einwanderer auf den bilateralen Handel haben, darzustellen. Zusätzlich soll diese Arbeit das Verständnis für den Mechanismus hinter dem Zusammenhang von Immigration und Handel erleichtern. Laut bestehender Literatur gibt es hauptsächlich zwei Systeme in welchen sich Einwanderungen positiv auf bilaterale Handelsströme auswirken können: die Vorliebe für Produkte aus der Heimat und das Transaktionskostensystem. Das erste System besagt, dass sich der Einfluss nur auf das Aufnahmeland bezieht, während das zweite System davon ausgeht, dass ein weitreichender Effekt die Exporte und Importe zwischen den Ländern beeinflusst. Der erste Mechanismus prognostiziert einen Anstieg der Importe von Produkten aus den Herkunftsländern der jeweiligen Einwanderer, da diese heimische Produkte bevorzugt konsumieren. Der zweite Mechanismus beruht darauf, dass die Immigranten ihren Wissensstand über die heimischen Märkte mitbringen und nutzen, um den Handel zu steigern. In dieser Ausarbeitung wurden beide Systeme unter der Verwendung von österreichischen Handelsstromdaten mit 68 Partnern aus den Jahren 2001 bis 2011 getestet. Besagte Studie gibt in einem ganzen Kapitel einen Einblick in den Immigrationsprozess Österreichs von den frühen Sechsziger Jahren bis zum heutigen Tag. Sie beschreibt und erläutert die Migrationsbestände- und flüsse, Entwicklungstendenzen und zeigt die wichtigsten Herkunftsländer. Österreich scheint ein Land zu sein, welches sehr attraktiv auf Migranten wirkt. Es werden mehr Familienmitglieder, Asylsuchende und unabhängige Migranten aufgenommen als in Deutschland und in der Schweiz. Dieser Vergleich ist nicht in absoluten Zahlen, sondern im Verhältnis zur jeweiligen Landesgröße zu verstehen. Ein weiteres Kapitel handel von den theoretischen Grundlagen, auf welchen diese Studie basiert. Es gibt eine Literaturübersicht über Migration und Handelstheorien. Ursachen und Auswirkungen der internen und externen Migration sind vielfältig. Diese Vielfalt kann in verschiedenen Theorien und Migrationsmodellen gesehen werden und spiegelt sich auch in den empirischen Untersuchungen wieder. In der Literatur findet sich eine Vielzahl von Modellen, welche unter der Verwendung von verschiedenen Konzepten, Annahmen und Rahmenbedingungen versuchen zu erklären, warum die internationale Migration stattfindet. Weiters wird ein Überblick der vorhanden Literatur zu Handelstheorien gegeben, welcher das kassische Beispiel der Theorie der absoluten Kostenvorteile bis hin zu der neuen Handelstheorie umfasst. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beziehung zwischen Handel und Migration gelegt. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt darin, die Verbindung zwischen Einwanderung und Handel mit Daten aus Österreich empirisch zu testen. Unter Berücksichtigung aller theoretischen Grundlagen über die Verbindung von Einwanderung und Handel und unter der Verwendung einer Gravitationsgleichung, erweitert mit dem Bestand an Einwanderungen, ist diese Ausarbeitung der erste Versuch herauszufinden, wie dieser Mechanismus in der Praxis für Österreich genau funktioniert. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen positiven Zusammenhang sowohl zwischen Einwanderungen und Exporten, als auch zwischen Einwanderungen und Importen gibt. Ein Anstieg von 10 Prozent bei der im Ausland geboren Bevölkerung lässt sich mit einem 0,8 prozentigen Anstieg der Exporte und einem 0,5 prozentigen Anstieg der Einfuhren assoziieren. Wir fanden sowohl Anzeichen für das Transaktionskostensystem, als auch für das Präferenzensystem. Um den Mechanismus hinter dem Zusammenhang von Immigration und Handel zu analysieren, haben wir die Immigrantenbestände auf EU und Nicht-EU Immigranten aufgeteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass Immigranten aus der EU einen positiven Effekt auf Importe haben. Dies kann auf den Preferenzmechanismus zurückgeführt werden. Ein weiterer interessanter Punkt ist die Auswirkung der Nicht-EU Immigranten auf den bilateralen Handel. Erstens haben sie eine bedeutende und positive Auswirkung auf Österreichs Exporte. Der Mechanismus hinter diesem Zusammenhang beruht auf den zusätzlichen Informationen über Produkte und über soziale und politische Institutionen, welche zu einer Verringerung der Transaktionskosten führen. Zweitens haben Nicht-EU- Migranten einen Einfuhrsubstitutionseffekt.
Abstract
(Englisch)
Immigrants may expand trade with their home countries mainly through two channels: the preference for the home country products and the transaction cost channel. The first one can have an influence just on the host country imports, while the second channel has an ample effect and can impact exports and imports between these countries. The first mechanism predicts an increase in the host country imports due to the preference of immigrants for consuming home country products. The second channel can be connected with the information and knowledge that the immigrants bring with them about their home markets, and if this information is exploited, could increase trade. We tested both mechanisms using Austrian trade flows data with 68 partners from 2001 to 2011. We made use of a country specific gravity model, which is a gravity model that explains the trade pattern between one country and a group of partner countries. For this study we decided to use this type of model because it suites the purpose of this research focusing on a single county the best. The results show that between immigration, exports and imports there is a positive link. A 10% increase in foreign born population is associated with 0.8 % increase in exports and 0.5 % increase in imports. This paper report evidence for both transaction cost channel and preference one. To analyze also the mechanism behind the immigrant-trade link we split the immigrant stock in EU and non-EU immigrants. The results show that immigrants from EU have a positive impact on imports, mainly through preference mechanism. The impact that immigrants from non-EU countries have on bilateral trade are really interesting. First, they have a significant and positive impact on Austria’s exports. The mechanism behind this link is the additional information brought by the new immigrants about products, about social and political institutions that lead to a decrease in transaction cost. Second, non-EU immigrants have an imports substitution effect. To our knowledge, this paper is the first empirical analysis to examine the Austrian trade- immigrant link. Thus is the first to announce pro trade effects of immigration on Austria’s bilateral trade flows.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
International Trade Immigration
Schlagwörter
(Deutsch)
internationalen Handel Zuwanderung
Autor*innen
Iulia Bodea
Haupttitel (Englisch)
The impact of immigration on international trade
Hauptuntertitel (Englisch)
empirical evidence from Austria
Paralleltitel (Deutsch)
Die Auswirkung der Immigration vom internationalen Handeln ; ein erfahrungsgemäßer au Österreich
Paralleltitel (Englisch)
The Impact of Immigration on International Trade ; Empirical Evidence from Austria
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
79 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC11821369
Utheses ID
29294
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
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