Detailansicht

Die Wiener Tschechen in den sozialen und politischen Bewegungen in den 20er - 40er Jahren des 20. Jahrhunderts
Miloslava Korostenská
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Otmar Höll
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33052
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30402.35257.307661-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird einer der Schlüsselbegriffe der Politikwissenschaft analysiert, und zwar die Zivilgesellschaft in Bezug auf die tschechische Minderheit in Wien. Zugleich handelt es sich um eine der umstrittensten und kompliziertesten politikwissenschaftlichen Fragen. In dieser Masterarbeit werden die Veränderungen in der Entwicklung unter Berücksichtigung der konkreten Bedingungen der Minderheit der Wiener Tschechen in der Vorkriegs- und Kriegszeit bis 1945 beurteilt. Dennoch gehen die Entwicklungsphasen bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück, weil der Umbruch der Zeit des Ersten Weltkrieges für die Bildung der Gemeinschaft der Wiener Tschechen im Geiste der Zivilgesellschaft eine wesentliche qualitative Wende bedeutete. Da das Hauptziel der Masterarbeit darin besteht, die Existenz der Entstehung und das Funktionieren der Zivilgesellschaft im Rahmen der ethnischen Minderheit der Wiener Tschechen zu beweisen, wird gleichzeitig mit der Analyse dieses Grundproblems eine ganze Reihe der Teilfragen gelöst, die von den Umständen vorgegeben sind und die die Entstehung, Entwicklung und später auch den Niedergang der erwähnten ethnischen Minderheit begleiten. Es werden daher vor allem die Faktoren analysiert, die die Stabilität der erwähnten Gemeinschaft auf mehreren Ebenen beeinflussten. Da es sich um eine Minderheit handelte, die nach dem Ersten Weltkrieg auf dem Gebiet eines fremden Staates und unter unterschiedlichen kulturell-historischen Umständen lebte, gehörten zu den fundamentalen Bedingungen die politischen Umstände, vor allem dann jene, die sich aus den bilateralen Verträgen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei ergaben, aber auch aus der aktuellen innenpolitischen und internationalen politischen Situation beider Staaten. Dennoch hatte die ethnische Minderheit der Wiener Tschechen auch ihre eigene Dynamik und die Verbindlichkeit ihrer Gemeinschaft erlangte einen inneren, sozial-ethnischen Charakter, der in diesem Fall vorherrschend vor den politischen Faktoren war, während in der Vorkriegstschechoslowakei die Gegensätze eine wichtige Rolle spielten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Viennese Czech civic society national minority
Schlagwörter
(Deutsch)
Wiener Tschechen Zivilgesellschaft ethnische Minderheit
Autor*innen
Miloslava Korostenská
Haupttitel (Deutsch)
Die Wiener Tschechen in den sozialen und politischen Bewegungen in den 20er - 40er Jahren des 20. Jahrhunderts
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
130 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Höll
Klassifikation
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC12086276
Utheses ID
29361
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1