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Die Ausbildungs-, Berufs-, Wohn- und finanzielle Situation von Überlebenden einer Hirntumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter
Julia Astrid Fadler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ursula Kastner-Koller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33093
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29886.85293.636863-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgangslage: Auf Grund steigender Überlebensraten von Kindern und Jugendlichen, die an einem Hirntumor erkrankt sind, gewinnen die Spätfolgen und deren Bedeutung für den Alltag der Betroffenen an Wichtigkeit. Zahlreiche Studien haben sich mit den neurokognitiven Spätfolgen der Erkrankung auseinandergesetzt. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Faktoren Schweregrad des Tumors, Alter bei Erkrankungsbeginn, Geschlecht, Behandlungsintensität und Bildungsgrad der Mutter im Hinblick auf deren Prognosekraft bezüglich der Ausbildungs- und Berufssituation zu explorieren. Überdies interessierte die Frage nach der Vergleichbarkeit der Erreichung wesentlicher Meilensteine (Bildungsabschluss, Erwerbstätigkeit, unabhängige Wohn- und finanzielle Situation) mit der österreichischen Durchschnittsbevölkerung. Methode: Im Rahmen der Studie wurden die Befragungsergebnisse von insgesamt 94 Personen einbezogen. Diese Personen hatten den im Rahmen der Studie entwickelten Fragebogen zur Ausbildungs-, Berufs-, Wohn- und finanziellen Situation bearbeitet. Es erfolgte eine umfassende Stichprobenbeschreibung. Darüber hinaus wurden mittels Chi Quadrat Tests die Ergebnisse der Stichprobe mit den Daten der österreichischen Durchschnittsbevölkerung verglichen, der Einfluss der Prädiktorvariablen wurde anhand von Regressionsmodellen geprüft. Ergebnisse: Es zeigte sich, dass sich die TeilnehmerInnen der Stichprobe hinsichtlich des höchsten erreichten Bildungsgrades und der Erwerbstätigkeit nicht signifikant von der österreichischen Durchschnittsbevölkerung unterschieden. Bezüglich der Wohnsituation konnte gezeigt werden, dass Überlebende, verglichen mit der österreichischen Population, signifikant häufiger bei der Familie lebten. Der höchste erreichte Bildungsabschluss bzw. der berufliche Status konnte durch die gewählten Prädiktoren nicht vorhergesagt werden, während die Prognose des Grades erlebter Beschwerden im Berufsleben gelang. Insbesondere die Prädiktoren Alter bei Erkrankungsbeginn und Bildungsniveau der Mutter erwiesen sich als Prädiktoren mit signifikantem Erklärungswert. Der Zusammenhang zwischen neuropsychologischem Testprofil und dem Berufsstatus bzw. mit dem höchsten erreichten Abschluss in der Gruppe der 18-20 Jährigen fiel signifikant aus. Fazit: Basierend auf den Ergebnissen der Studie kann angenommen werden, dass das neuropsychologische Profil einen bedeutsamen Einfluss auf die Erreichung von Meilensteinen der Entwicklung hat.
Abstract
(Englisch)
Purpose: Due to higher rates of survivors of paediatric brain tumours, late effects of the disease and their effect on the survivors’ course of life gain importance in research. Numerous studies have been focusing on the exploration of neurocognitive late effects in paediatric brain tumour survivors. The aim of this study was to explore the influence of the following predictors on the educational and job-related situation of survivors: tumour grade, age at onset of the disease, gender, intensity of treatment, educational level of the patient's mother. Furthermore, the survivors’ data was to be compared with the achievement of fundamental milestones (level of education, employment, independent housing and financial independency) with the Austrian population. Method: The data of 94 people was included in the study. These people had completed the questionnaire on education, employment, living situation and financial situation that had been created in this study. A comprehensive description of the sample group was conducted. The data of the people in the sample was compared with the data provided by Statistik Austria by doing Chi Square Tests. The influence of the described predictors was tested by calculating regression models. Results: It was shown that the sample did not differ significantly from the Austrian population with regards to the highest level of education achieved or their employment situation. However, the survivors stayed with their families significantly longer compared to the Austrian population. While the highest educational level achieved and the employment situation could not be predicted by the variables selected, the experienced constraints in working life could be predicted by the model used. Especially the variables “onset of illness” and “educational level of the patient's mother” proved to be predictors that added significant predictive value to the model. There was a significant relationship between the neuropsychological test profile and the employment situation as well as the highest educational level achieved (age group: 18-20). Conclusion: Based on the results of the study, the important influence of the survivors’ neuropsychological profile for the achievement of developmental milestones could be shown.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
brain tumor survivors children adolescents late effects developmental milestones education employment
Schlagwörter
(Deutsch)
Hirntumor Überlebende Kinder Jugendliche Spätfolgen Meilensteine der Entwicklung Ausbildung Beruf
Autor*innen
Julia Astrid Fadler
Haupttitel (Deutsch)
Die Ausbildungs-, Berufs-, Wohn- und finanzielle Situation von Überlebenden einer Hirntumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
VII, 129 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Kastner-Koller
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC11815001
Utheses ID
29393
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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