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Das "Twilight" FANomen
eine medienkulturelle Analyse der "Twilight" Fan-Communities im Web 2.0
Katharina Mörz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33164
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29351.50297.980270-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit setzt sich mit dem Twilight Phänomen auseinander, das sich durch die Verhaltensweisen der Twilight Fans auszeichnet. Im Zuge dieser muss zuerst die Gestalt des Vampirs als Mythos ergründet werden. Der Vampir ist seit Anbeginn der Geschichte in der Menschheit präsent. Nachdem er seinen Weg in die Literatur fand, war er schließlich mit Einführung der Filmtechnik auch im Kino zu sehen. Es wird die Darstellung des Vampirs und seine Veränderung über die Zeit, die von der Gesellschaft beeinflusst wurde, erläutert. Insbesondere wird ein Fokus auf Filme wie Nosferatu (1922), Dracula (1931) mit Bela Lugosi, die Hammer-Studio Produktionen mit Christoper Lee und Interview mit einem Vampir (1992) gelegt. Letztlich wird die Twilight Saga in Hinsicht auf Geschlechterrollen und Stereotypisierungen analysiert. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung von den Anfängen der Fanforschung bis zum heutigen wissenschaftlichen Standpunkt wird präsentiert, wobei besonders auf die Online-Jugendkultur eingegangen wird. Hier wird die Differenzierung von einer Netz-Generation zur partikularen Jugendkultur vorgenommen, da sich das Internet durch das ständige Online-Sein und die Entwicklung mobiler Apps nicht mehr als homogenes, sondern, mit seinen zahlreichen Möglichkeiten, als heterogenes Netz versteht. Fans sind wichtiger Bestandteil der Kultur, insbesondere der Alltagskultur, und somit werden ihre Praktiken auch als wissenschaftlich wertvoll betrachtet. Fanaktivitäten werden daher als ein kulturelles Handeln verstanden, weil die Fans sich mit normativen Erwartungen auseinandersetzen und neue Inhalte kreieren, die wiederum als eigene Kulturprodukte angesehen werden können. Ein weiterer Fokus stellt die Analyse der Mädchenkultur dar. Da Mädchen im Teenageralter als Hauptzielgruppe der Twilight Saga gelten, wird auf diese genauer eingegangen. Im Zusammenhang damit wird die Entstehung und die Vermarktung eines Teen-Idols erläutert und der damit zusammenhängende Schönheitskult unserer heutigen Gesellschaft. Die Fanaktivitäten im Web 2.0 stellen den nächsten Aspekt dar. Hier werden ausgewählte Beispiele analysiert, um die verschiedenen Arten der Fan- und Anti-Fanpraktiken in sozialen Netzwerken zu veranschaulichen. Neben Facebook und Twitter wird dabei besonders auf nutzergenerierte YouTube Videos eingegangen. Die drei wesentlichen Arten von Fanvideos stellen dabei Selbst- oder Sammlungsdarstellungen, Parodien und Mash-ups dar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Twilight Vampir Fankultur Fandom Fanforschung Fanaktivitäten Netz-Generation Web 2.0 Jugendkultur Mädchenkultur Facebook Twitter YouTube Anti-Fan
Autor*innen
Katharina Mörz
Haupttitel (Deutsch)
Das "Twilight" FANomen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine medienkulturelle Analyse der "Twilight" Fan-Communities im Web 2.0
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
110 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte
AC Nummer
AC11759077
Utheses ID
29457
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1