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Why is it so hard to make it in America?
zur filmischen Repräsentation sozialer Realitäten im Musikdokumentarfilm
Verena Klöckl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33167
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29841.76372.467754-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Why is it so hard to make it in America? Dies ist nur eine der vielen Fragen, die sich die Regisseure Malik Bendjelloul und Poull Brien in ihren dokumentarischen Musikerportraits stellen. Um den späten musikalischen Erfolg und den langen, beschwerlichen Weg dahin zu dokumentieren, greifen die Regisseure auf unterschiedliche Darstellungsmittel zurück. So spielen in beiden Filmen die persönlichen Lebensgeschichten und damit der starke Verweis auf die soziale Realität der früheren und gegenwärtigen Gesellschaft eine tragende Rolle. Eine Gegenüberstellung der Filme Charles Bradley: Soul of America und Searching for Sugar Man ermöglicht die Beleuchtung der unterschiedlichen filmischen Repräsentationen sozialer Realität im zeitgenössischen Musikdokumentarfilm. Ausgehend von den gesellschaftlichen Zuständen in Südafrika zur Zeit der Apartheid rekonstruiert Malik Bendjelloul die Suche nach dem als Ikone der weißen südafrikanischen Anti-Apartheid-Bewegung gefeierten Sänger Sixto Rodriguez. In einem 83-minütigen Dokumentarfilm entstehen so zwei Seiten einer Geschichte, die am Ende zusammenlaufen. Poull Brien begleitet in seinem Dokumentarfilm Charles Bradley: Soul of America den 62-jährigen Soulsänger Charles bei den Vorbereitungen für die Veröffentlichung seines Debütalbums. Dabei gelingt dem Regisseur ein emotionales und persönliches Portrait des gefühlvollen Sängers, der im Film über seine ereignisreiche Lebensgeschichte reflektiert. Der Dokumentarfilm begleitet den Weg des Sängers aus der Sozialwohnung in Brooklyn auf die Spitze der Retro-Soul-Bewegung. Beide Dokumentarfilme haben ihren Ausgangpunkt in der amerikanischen Arbeiterklasse und kommen damit nicht umher, auch soziale und gesellschaftliche Themen zu behandeln. Die folgende Arbeit zeigt durch die Beleuchtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln die verschiedenen filmischen Darstellungsformen sozialer Realitäten auf und stellt diese gegenüber. Ausgehend vom Material wird auf unterschiedliche Theorien zurückgegriffen, die eine Gegenüberstellung aus spezifischen Perspektiven ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
Why is it so hard to make it in America? That is just one of the many questions posed by Directors Malik Bendjelloul and Poull Brien in their documentaries. While both describe a long and painful artistic journey that culminates in late-career success, each showcases their own means of illustrating this question. The personal story of the artist in the context of the social reality plays a fundamental role in both works. A comparison of the films Charles Bradley: Soul of America and Searching for Sugar Man enables an illustration of the different representations of social realities in contemporary music documentary film. Malik Bendjelloul follows the search for Sixto Rodriguez, an icon of the white anti-apartheid movement in South Africa. The resulting 83 minute documentary gives both an account of South Africa during the period, illustrating the relevance of the artist, as well as documenting the search to find him, bringing the two strands together at the end. Poull Brien’s Charles Bradley: Soul of America follows the 62 year old Soul singer during his preparations for the release of his first album. In doing so, the director creates an emotional and personal portrait of the artist, who is given a platform to reflect on his eventful journey from Brooklyn social housing to the top of the Retro-Soul movement. With both subjects rooted in the American working-class the movies necessarily also discuss wider social and societal themes. This study analyses the varied ways in which social realities are portrayed by the directors. A contrast between different representations is made based on the analysis of both documentaries and recourse to theory.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Rockumentary
Schlagwörter
(Deutsch)
Musikdokumentarfilm Musikerportrait
Autor*innen
Verena Klöckl
Haupttitel (Deutsch)
Why is it so hard to make it in America?
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur filmischen Repräsentation sozialer Realitäten im Musikdokumentarfilm
Paralleltitel (Deutsch)
Zur filmischen Repräsentation sozialer Realitäten im Musikdokumentarfilm
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
152 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
24 Theater, Film, Musik > 24.55 Komponisten, Musiker, Sänger ,
71 Soziologie > 71.13 Soziales Milieu ,
71 Soziologie > 71.59 Kultursoziologie: Sonstiges
AC Nummer
AC11745382
Utheses ID
29460
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1