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Implizite Intelligenztheorien und deren Auswirkungen auf das Unterrichtsverhalten von angehenden Lehrkräften
Viktoria Theresa Nowak
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Barbara Schober
DOI
10.25365/thesis.33180
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30164.38265.269962-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Geschlechtsbedingte Leistungsunterschiede stellen nach wie vor ein aktuelles Thema im Bildungsbereich dar, insbesondere in den Bereichen Lesekompetenz und Mathematik (PISA, 2012). Geschlechtsbedingte Vorstellungen von LehrerInnen tragen zur Entstehung dieser Unterschiede bei, indem sie sich u.a. über den Unterrichtsstil auf motivationsrele-vante Merkmale von SchülerInnen auswirken (Leroy et al, 2007; Brett et al., 2012 etc.).Die vorliegende Studie untersuchte, welcher Einfluss Impliziten Intelligenztheorien (=IT) auf zukünftiges LehrerInnenverhalten zugesprochen werden kann. Im Zentrum ste-hen zwei Sichtweisen: eine flexible, welche die Veränderbarkeit kognitiver Fähigkeiten durch Lernen und Anstrengung betont, und eine statische, welche Intelligenz als stabile und nicht veränderbare Eigenschaft betrachtet. Aus der Literatur geht hervor, dass eine flexible Sichtweise bei Lehrkräften mit einer Vielzahl positiver Auswirkungen auf das Unterrichtsverhalten in Verbindung gebracht werden kann. Da eine flexible Sichtweise in Bezug auf Intelligenz wünschenswert wäre, wurde anhand von Lehramtsstudierenden (N=163, 79 Prozent weiblich, 17 bis 47 Jahre) untersucht, ob sich diese mittels der Vor-gabe von selbst erstellten Manipulationstexten aktivieren lässt. Dabei kamen zwei ver-schiedene Textsorten zum Einsatz (Biographie und wissenschaftlicher Fachartikel). Un-abhängig davon, welche Variante verwendet wurde, konnten die IT der Studierenden temporär aktiviert werden. Um den Zusammenhang zwischen der flexiblen Sichtweise und gendergerechtem Unterrichtsverhalten zu erforschen, wurde des Weiteren die Ziel-orientierung (Nitsche et al., 2012), die Berufseinschätzungen für Mädchen und Buben (Spiel & Schober, 2012) sowie die Tendenz zu gendergerechtem Unterricht erfasst. Die Ergebnisse konnten die erwarteten Zusammenhänge der flexiblen Sichtweise und den genannten Konzepten nicht bestätigen. Allerdings zeigte sich, dass Lehramtsstudierende generell dazu neigen, Lernziele anzustreben, stereotypkonforme Berufseinschätzungen ablehnen und motiviert sind, Unterricht für beide Geschlechter anregend zu gestalten.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Keywords: Implicit theories of intelligence teachers gender stereotypes gender-adequate education goal orientations
Schlagwörter
(Deutsch)
Implizite Intelligenztheorien von Lehrkräften Manipulation Geschlechtsstereotype gendergerechter Unterricht Zielorientierung
Autor*innen
Viktoria Theresa Nowak
Haupttitel (Deutsch)
Implizite Intelligenztheorien und deren Auswirkungen auf das Unterrichtsverhalten von angehenden Lehrkräften
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
96 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Schober
Klassifikation
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC11857351
Utheses ID
29471
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
