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Gewalt und Mobbing im Unterrichtsfach Bewegung und Sport
Markus Kraushofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
DOI
10.25365/thesis.33184
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30390.45134.134754-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mobbing und Gewalt im Unterrichtsfach Bewegung und Sport sind ein dominierender Wegbegleiter in der Gestaltung und Umsetzung. Die verborgene Komplexität auf dem Gebiet der Auflösung des Problems, speziell im UF BuS, ist nach wie vor ein unerforschtes Gebiet. Schule ist ein Ort der Zwangsgemeinschaft, in einem System, aus dem man kaum bis gar nicht entfliehen kann. Auch bei Mobbing ist die Flucht im Alleingang oft nicht möglich. Demnach ist die pädagogische Haltung und Vorgehensweise der Lehrperson zur erfolgreichen Gewaltprävention von großer Bedeutung. Mobbing entsteht sukzessive durch anfängliche Aggression bis hin zu Gewalttaten. Es handelt sich dabei um einen Konflikt, der eine Täter- und Opferrolle beinhaltet.
Zu beachten ist, dass Mobbing kein Tatbestand ist und somit nicht juristisch eingeklagt werden kann. Obwohl nachweislich erkennbar ist, dass Gewalttaten bei Jugendlichen in den letzten Jahre zunahm und trotzdem nur als Konflikt betrachtet wird. Unabhängig von verbaler und/oder körperlicher Gewalt liegt die Aufgabe darin, die Situation rasch zu erkennen, um dadurch rapide ein heterogenes Gleichgewicht zu schaffen. Auch das Geschlecht nimmt eine unvermeidbare Dimension von Identität an, und so gilt es rollenstereotypische Verhaltensweisen besser einschätzen zu können. Das UF BuS, ein Spannungsfeld von Aggressionsaufbau und –abbau, nimmt demnach eine Sonderstellung ein. Doch hier sind die pädagogischen Fähigkeiten der Lehrperson gefragt. Gewalt und Mobbing können sowohl auf kommunikativer Basis, als auch durch konfliktlösende und gewaltmindernde Spiele gelöst werden.
Konzepte zur Umsetzung eines mobbingfreien Alltags liefern eine Grundbasis zur Lösung des Konflikts. Aufgrund einer theoretischen und anwendungsorientierten Widerspiegelung von der Misere des Opfers und der Macht des Täters wird eine Übersicht zur besseren Einschätzung geboten. Ziel ist, das Verhalten der Schüler in eskalationsträchtigen Situationen einzuschätzen und sofort zu agieren, Handlungsleitsätze anzuwenden, um den Unterricht gewaltfrei im Sinne von Fair-Play, umzusetzen. Die Lehrperson ist die Schlüsselfigur erfolgreicher Gewaltprävention und kann anhand verschiedener spielerischer Methoden den Umgang zueinander und miteinander regulieren.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gewalt Mobbing Schule Sport
Autor*innen
Markus Kraushofer
Haupttitel (Deutsch)
Gewalt und Mobbing im Unterrichtsfach Bewegung und Sport
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
146 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
AC Nummer
AC11714270
Utheses ID
29474
Studienkennzahl
UA | 190 | 353 | 482 |
