Detailansicht

Rache und Revolte
die Darstellung von (Anti-)Heldinnen im japanischen Film der 1970er-Jahre bis zur Gegenwart unter der Berücksichtigung der Frauenrolle in der japanischen Gesellschaft
Alicia Weyrich
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ramón Reichert
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33208
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30332.68367.717453-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit analysiert ausgewählte japanische Filme und ihre Protagonistinnen im Hinblick auf deren Willen, sich von in Japan herrschenden Mechanismen der Unterdrückung zu befreien. Angeregt durch meine allgemeine Faszination für asiatische Kulturen begann ich japanische Filme und Serien zu studieren und bemerkte dabei schnell, dass sich außerordentlich viele von ihnen mächtigen Männer- und unterdrückten Frauen-Figuren widmen. Es war unübersehbar, dass diese traditionellen Gender-Stereotypen am häufigsten im Exploitation-Genre unterwandert und teilweise zerstört werden, das ganz offensichtlich auf ein weitgehend männliches Publikum ausgerichtet ist. Während die Heldinnen dieser Filme kaum als Verkörperung des "Guten" betrachtet werden können, subvertieren sie doch die angesprochenen traditionellen Stereotypen, indem sie sich der männlichen Dominanz entziehen und sich von deren Unterdrückungsstrategien emanzipieren. Mit diesen Erkenntnissen begann ich ähnlich selbstsichere Protagonistinnen im japanischen Genre-Kino zu suchen, mit dem Ziel sie ihren rebellischen Schwestern im Exploitation-Kino gegenüberzustellen. Aufgrund der höchst komplexen Rolle der Frau in der japanischen Kultur beschäftigt sich der erste Teil meiner Diplomarbeit mit der japanischen Gesellschaft und der Frau in dieser unter Berücksichtigung soziologischer und historischer Aspekte. Der zweite Teil behandelt fünf ausgewählte Filme, in denen die Protagonistinnen sich gegen die männlich-dominierte japanische Kultur auflehnen; dies geschieht mit besonderem Augenmerk auf die Bemühungen von männlichen Regisseuren, dabei weibliche Perspektiven zu berücksichtigen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine komplexe und widersprüchliche Kultur zu beleuchten und darzustellen, wie sich diese mutig mit weiblicher Emanzipation im cineastischen Kontext auseinandersetzt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Japan Film Frauen Emanzipation Gesellschaft
Autor*innen
Alicia Weyrich
Haupttitel (Deutsch)
Rache und Revolte
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Darstellung von (Anti-)Heldinnen im japanischen Film der 1970er-Jahre bis zur Gegenwart unter der Berücksichtigung der Frauenrolle in der japanischen Gesellschaft
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
140 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater, Film, Musik > 24.33 Filmproduktion, Filmtechnik ,
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC11993997
Utheses ID
29494
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1