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Zum Einfluss der Emotionserkennungsleistung auf die Risikofaktoren depressive Verstimmung, Alltagskompetenz, subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung und subjektive Lebensqualität bei MCI-Patienten
Nicole Reischenböck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ilse Kryspin-Exner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33211
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29377.08123.939459-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Vor dem Hintergrund der „alternden Gesellschaft“ hat sich bereits das Konzept des Mild Cognitive Impairment (MCI) als bekanntes Vorläuferstadium demenzieller Erkrankungen etabliert. Darüber hinaus konnten in diesen Patientengruppen Einbußen in der Emotionserkennung ausfindig gemacht werden. Ziel: Intention der vorliegenden Diplomarbeit war an dieser Schnittstelle zwischen diesen bereits bekannten, jedoch kontrovers diskutierten, Unterschieden in der Emotionserkennung und zusätzlichen Risikofaktoren des sogenannten MCI-plus (depressive Verstimmung, Alltagskompetenz, subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung, subjektive körperliche und psychische Lebensqualität) anzuknüpfen und um Personen mit subjektiv mild impairment (SMI) zu erweitern. Methode: Es wurden die Subgruppen gesunde Kontrollpersonen, SMI-Patienten, non-a-MCI-Patienten sowie a-MCI-Patienten gebildet und ihre Emotionserkennung mittels VERT-K gemessen. Darüber hinaus wurde depressive Verstimmung mittels BDI-II, die Alltagskompetenz mittels BAD-L, subjektive Lebensqualität mittels des SF-36 und subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung mittels SEG ermittelt. Ergebnisse: Hinsichtlich der Emotionserkennung konnten signifikante Gruppenunterschiede ausfindig gemacht werden, jedoch stand diese nicht (über alle Subgruppen hinweg) mit den genannten MCI-plus-Risikofaktoren in Zusammenhang. Ausblick: Künftige Forschung sollte einerseits die komplexe Beziehung zwischen kognitiven Beeinträchtigungen und bekannten Risikofaktoren näher beleuchten, als auch mögliche Schutzfaktoren (wie der Bildungsgrad) miteinbeziehen und bereits Personen im Stadium des prä-MCI, also subjektiv beeinträchtigte Personen generell, mitberücksichtigen, um frühzeitig Interventionen im Rahmen von Sekundärprävention setzen zu können.
Abstract
(Englisch)
Against the background of the "aging society" the concept of Mild Cognitive Impairment (MCI) has been established as a known preliminary stage of dementia. In addition, losses in emotion recognition have been located in these patient groups. Purpose: Intention of this thesis was to establish at this interface between those already known, but controversially discussed, differences in emotion recognition and additional risk factors of the so-called MCI-plus (depressed mood, activities of daily living, subjective memory impairment, subjective physical and mental quality of life) and to expand people with subjective mild impairment (SMI). Method: The subgroups healthy controlsubjects, SMI-patients, non-a-MCI-patients and a-MCI-patients were formed and their emotion recognition by VERT-K was measured. In addition, depressed mood using the BDI-II, the activities of daily living by BAD-L, subjective quality of life was measured by the SF-36 and subjective memory impairment by SEG. Results: In terms of emotion recognition significant group differences were identified, but the emotion recognition was not correlated (across all subgroups) with the specified MCI-plus-riskfactors. Conclusions: Future research should on the one hand illuminate the complex relationship between cognitive impairment and known risk factors in more details, as well as involve potential protective factors (such as the educational level), and take people into account already at the stage of pre-MCI, subjectively impaired people in general, in order to be able to put early interventions in the context of secondary prevention.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
MCI SMI emotion recognition depressed mood subjective memory impairment subjective quality of life activities of daily living
Schlagwörter
(Deutsch)
MCI SMI Emotionserkennung depressive Verstimmung subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung subjektive Lebensqualität Alltagskompetenz
Autor*innen
Nicole Reischenböck
Haupttitel (Deutsch)
Zum Einfluss der Emotionserkennungsleistung auf die Risikofaktoren depressive Verstimmung, Alltagskompetenz, subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung und subjektive Lebensqualität bei MCI-Patienten
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
79 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ilse Kryspin-Exner
Klassifikation
77 Psychologie > 77.58 Alterspsychologie
AC Nummer
AC11866770
Utheses ID
29497
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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