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Die Nördliche Dimension der Europäischen Union
Christian Hütterer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Peter Gerlich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3381
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30496.51262.802964-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Auflösung der Sowjetunion führten zu einer grundlegenden Neuorientierung der finnischen Außenpolitik. Seit dem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Jänner 1995 versuchte Finnland, sowohl für Nordeuropa wie auch für den Ostseeraum mehr Aufmerksamkeit auf der internationalen politischen Bühne zu schaffen. Diese neue Ausrichtung der finnischen Außenpolitik und die Einbindung des Landes in die Europäische Union führten dazu, dass mit der Nördlichen Dimension eine eigenständige Politik der Europäischen Union für den Norden Europas verabschiedet wurde. Ziel dieser Nördlichen Dimension war, die Kooperation in der Region rund um die Ostsee zu fördern, dazu sollten durch diese Initiative auch die bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland neu organisiert werden. In zwei Aktionsplänen für die Nördliche Dimension erstellte die Europäische Kommission Maßnahmen im Rahmen der Nördlichen Dimension. Daneben gab es stets einen geographischen Schwerpunkt der Aktivitäten der Nördlichen Dimension, nämlich die russische Exklave Kaliningrad. Nach dem Auslaufen des zweiten Aktionsplanes mit dem Ende des Jahres 2006 wurde die Nördliche Dimension als eigenständige Politik aufgegeben und in den Rahmen der bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland eingegliedert. Rückwirkend lässt sich die Nördliche Dimension als ein innovativer Ansatz der Regional- und Außenpolitik der Europäischen Union beschreiben, der gewisse Erfolge erzielte, allerdings die durch ihn erweckten Erwartungen nicht zur Gänze erfüllen konnte. Das Scheitern der Initiative lässt sich im Wesentlichen mit der mangelhaften Koordination auf Seiten der Europäischen Union und der Zurückhaltung, mit der die russische Seite auf diese Initiative reagierte, begründen.
Abstract
(Englisch)
The dissolution of the Soviet Union led to a reorientation of the Finnish foreign policy. In 1991 Finland was able to create closer ties to Western Europe and this process culminated in Finland's membership in the European Union. Since joining the EU on 1 January 1995 Finland tried to gain more international attention for northern Europe and the Baltic Sea region. These attempts led to the adoption of the Northern Dimension, a policy which comprised both political and financial support for the region as well as the reorganisation of the bilateral relations between the European Union and Russia. In two so called action plans the European Commission drafted a vast comprehensive list of activities. Besides the topic-oriented approach there was a geographical focus of the Northern Dimension which is the Russian exclave Kaliningrad. In addition, the Northern Dimension aimed at restructuring the bilateral relations between the European Union and Russia by promoting crossborder cooperation. With the expiration of the second action plan in the end of 2006 the Northern Dimension became a part of the bilateral relations between the European Union and Russia Retrospectively, the Northern Dimension was initially regarded as an innovative approach of the European Union. However, it failed to fulfil the high expectations. The main reasons for the failure of the Northern Dimension can be found in the lack of coordination within the European Union and in the reluctance of the Russian side to adopt this novel approach.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Northern Dimension European Union Finland Baltic Sea
Schlagwörter
(Deutsch)
Nördliche Dimension Europäische Union Finnland Ostsee
Autor*innen
Christian Hütterer
Haupttitel (Deutsch)
Die Nördliche Dimension der Europäischen Union
Paralleltitel (Englisch)
The Northern Dimension of the European Union
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
338 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Peter Gerlich ,
Ingfrid Schütz-Müller
Klassifikation
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union
AC Nummer
AC05039712
Utheses ID
2958
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
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