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Utopische/Dystopische Gesellschaften im Film
vergleichende Filmanalyse zu Equilibrium und A.I. Artificial Intelligence
Sebastian Unterlass
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannelore Eva Kreisky
DOI
10.25365/thesis.33371
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29736.97882.531260-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Thema der Arbeit sind Utopische/Dystopische Gesellschaften im Film, sowie
die Auseinandersetzung mit Neoliberalismus, Charakteristika der
Utopie/Dystopie und dem technischen Fortschritt, bzw. Cyborgs und Roboter.
Zu diesem Zweck wurden zwei Filme (Equilibrium und A.I. Artificial
Intelligence) ausgewählt und analysiert. Warum wird die Gesellschaft im Film
so dargestellt wie sie dargestellt wird, auf welche Ideologien stützen sich diese
Zukunftsversionen und sind gleichermaßen kritisch zu betrachten, welcher
Bezug wird zwischen Mensch und Natur hergestellt und welche
Geschlechterrollen werden abgebildet, sind die wesentlichen Fragestellungen,
denen in dieser Arbeit nachgegangen wird. Die drei Hauptthesen werden in den
Schlussfolgerungen dementsprechend beantwortet. Weder die Reproduktion
des Menschen als mechanisches Wesen noch die „Vermenschlichung“ des
Mechanischen führen für die Akteure zu befriedigenden Ergebnissen. Frauen
spielen eine dem Mann untergeordnete Rolle, wenn sie denn überhaupt
vorkommen. Die dystopische Ideologie/Regime-kritik wohnt einerseits
offenkundig, andererseits subtil den Filmen inne. Die methodische
Vorgehensweise unterliegt einem für die Politikwissenschaft relevanten Mix
aus verschiedenen Ansätzen der Filmanalyse. Die konkrete Analyse der
Auswahlfilme fließt am Ende der (Unter-) Kapitel mit ein. Die eingangs
aufgestellten Hypothesen konnten alle verifiziert werden, obwohl die erste
These, vielleicht eher teilweise verifiziert werden muss und Platz für etwaige
Diskussionen lässt. Die „Vermenschlichung des Mechanischen“ und die
„Mechanisierung des Menschen“ bleiben Trugbilder, die in näherer Zukunft
bestimmt nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen werden. In Fragen der
Geschlechterforschung muss die Filmindustrie vor allem im Bereich der
Science-Fiction noch einiges nachholen und an die aktuelle Gegenwart
anpassen.
Abstract
(Englisch)
Subject of the script are Utopian/Dystopian societies in film, as well as the
confrontation with neo-liberalism, characteristics of utopia/dystopia and
technological progress, or cyborgs and robots. For this purpose, two films
(Equilibrium and AI Artificial Intelligence) were selected and analyzed. Why
do the societies in the movies, look like they are described, which ideologies
support this future versions and are likewise to be regarded critically , what
relation is established between man and nature and which gender roles are
mapped? Those are the key issues faced and investigated in this script. The
three main theories are answered accordingly in the conclusions. Neither the
reproduction of human beings as mechanical beings nor the " humanization "
of the mechanical cause satisfactory results for the actors. Women play a
subordinate role to the man, if they occur at all. The dystopian ideology/regime
criticism is on the one hand obviously, on the other hand it is held very subtle
in the films. The methodological approach is subject to a policy-relevant mix
of different approaches to film analysis . The concrete analysis of the selected
movies is embedded at the end of each ( sub) section. The initially set up
assumptions could all be verified, although the first hypothesis may need to be
verified as partially and leaves room for any discussion. The " humanization of
the mechanical " and the " mechanization of man" remain mirages that will not
develop to satisfactory results in the near future. In matters of gender research,
the film industry needs to rectify especially in the field of science fiction and
adapt to present societies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Utopia/Dystopia Neoliberalism Technology Cyborgs Robots Filmanalysis Equilibrium Artificial Intelligence
Schlagwörter
(Deutsch)
Utopie/Dystopie Neoliberalismus Technik Cyborgs Roboter Filmanalyse Equilibrium Artificial Intelligence
Autor*innen
Sebastian Unterlass
Haupttitel (Deutsch)
Utopische/Dystopische Gesellschaften im Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
vergleichende Filmanalyse zu Equilibrium und A.I. Artificial Intelligence
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
152, 106, 3 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannelore Eva Kreisky
Klassifikationen
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines
AC Nummer
AC11785413
Utheses ID
29640
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
