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Einfluss der Gesichtsexpertise auf die mentale Rotation im Vergleich zu alphanumerischen Stimuli
Judith Anna Braunsteiner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Claus-Christian Carbon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3393
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29559.45899.312265-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema der vorliegenden Arbeit ist die mentale Rotation in der es um die gedankliche Drehung von Objekten geht. Es ist ein Prozess, der häufig in der Wahrnehmung verwendet wird, wenn Objekte nicht in ihrer aufrechten Position dargestellt sind. In Aufgaben zur mentalen Rotation sollen Versuchspersonen über zwei Objekte, die sich lediglich in ihrer Ausrichtung unterscheiden, bestimmen, ob diese ident sind oder nicht (mirror-normal discrimination tasks). Zentrales Ergebnis in der Forschungsliteratur war lange eine linear ansteigende Reaktionszeit mit steigender Winkeldisparität. Je mehr ein Objekt von seiner aufrechten Position abweicht, desto länger benötigt man zur Erkennung. Neue Studien zeigen keine lineare Funktion der Reaktionszeit. Verwendet wurden unterschiedliche Stimulusarten, wie Gesichter, Buchstaben oder zweidimensionale Formen. In der vorliegenden Untersuchungen wurden mirror normal-discrimination tasks eingesetzt, eine lineare Funktion konnte widerlegt werden. Außerdem konnte ein konfundierter Einfluss der Faktoren Expertise, Art des Stimulus, sowie Rotationswinkel auf die mentale Rotation gefunden werden. In Objekten, in denen wir Experten sind, scheinen wir schneller in der Reaktionszeit zu sein. Weiters scheinen wir besser bei der mentalen Rotation von Buchstaben besser zu sein, als bei Gesichtern. Das Geschlecht zeigt keinen signifikanten Einfluss, wenngleich einige Studien einen Effekt zeigen konnten. Demnach erbringen Männer bessere Leistungen in der mentalen Rotation. Es muss aber die Konfundierung der Effekte berücksichtigt werden. Eine lineare Funktion muss aber aufgrund der vorliegenden Ergebnisse nicht der mentalen Rotation zugrundeliegen. In der zukünftigen Forschung sind weitere Untersuchungen der Einflussfaktoren notwendig, um Erkenntnisse zu erlangen, welche Aspekte mentale Rotation besonders bedingen.
Abstract
(Englisch)
In a mental rotation task (mirror-normal discrimintaion task), participants must determine wheter two objects match when one undergoes a rotation in the picture plane or in depth relative to the other. The key evidence for mental rotation is the finding of linear increase in response times as objects are rotated farther apart. Current studies suggest an increase but no linear increase of response times. In the present study we research the question whether expertise influences response times in mental rotation processes with objects rotated in the picture plane. Other important aspects which possibly affect reaction times questioned in this experiment are participants`sex and form of stimulus. It is often shown, that men do better in mirror-normal discrimination tasks than women do, but sometimes researchers find no effect of sex. In the present analysis we refute the key evidence of linear increase of response times. Expertise, form of stimuli, angle of rotation but no sex influence performance in mental rotation tasks. But it is crucial to keep in mind that the present study shows many interactions of these factors, such as several other studies show. In future research it is essential to examine these and further aspects, too.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
mental rotation expertise perception object recognition face perception alphanumeric stimuli faces letter recognition shape recognition
Schlagwörter
(Deutsch)
mentale Rotation Expertise Wahrnehmung Objekterkennung Gesichtswahrnehmung alphanumerische Stimuli Buchstabenerkennung Gesichter Formerkennung
Autor*innen
Judith Anna Braunsteiner
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss der Gesichtsexpertise auf die mentale Rotation im Vergleich zu alphanumerischen Stimuli
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
179 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claus-Christian Carbon
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.31 Kognition ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie ,
77 Psychologie > 77.49 Allgemeine Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC07057853
Utheses ID
2969
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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