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Technologieeinsatz im Mathematikunterricht
eine erfahrungsunterstützte Einsatzanalyse moderner Technologie im Mathematikunterricht im Kontext mit dem "Programme for International Student Assessment" (PISA)
Christian Ertl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Betreuer*in
Andreas Ulovec
DOI
10.25365/thesis.33663
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30276.72216.389764-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit analysiert den Einsatz von Technologie in Lern- und Lehrprozessen mit dem Fokus auf mathematischen Inhalten anhand der PISA Studien 2009/2012 und durchgeführten Interviews mit Lehrkräften aus Wien.
Viele Publikationen befassten sich bereits mit Technologieeinsatz in Lern- und Entwicklungsprozessen. Die Erkenntnisse und Empfehlungen sind jedoch sehr different. Häufig wird im Kontext mit Mathematik dabei auch lediglich der Computereinsatz analysiert beziehungsweise fehlt eine exakte Definition des Begriffs Computer. Trotz der Verankerung von Technologieeinsatz im (Mathematik-) Unterricht in verschiedenen österreichischen Lehrplänen scheint diese Thematik erst jetzt aufgrund der künftigen standardisierten Reife- und Diplomprüfung in den Vordergrund zu rücken.
Die Analyse der relevanten PISA Fragen zeigt, dass die Verfügbarkeit und die Verwendung von Technologie in Mathematik alleine nicht zu einer besseren Leistung der Schülerinnen und Schüler führen, es sind sogar negative Tendenzen erkennbar. Außerdem zeugen die Daten von einem relativ seltenen (regelmäßigen) Einsatz von Computern im Mathematikunterricht. Die Aussagen der interviewten Lehrkräfte weisen ebenfalls auf einen seltenen Einsatz in der Sekundarstufe I und einen sehr unterschiedlich gestalteten Einsatz in der Sekundarstufe II hin. Zusätzlich bestätigte sich die Komplexität dieses Themengebietes durch die sich teilweise deutlich unterscheidenden Erfahrungen, Meinungen, Vorlieben und schulinternen Rahmenbedingungen. Der am häufigsten genannte Vorteil von Technologieeinsatz in Mathematik war die bessere Verständlichkeit mathematikscher Zusammenhänge und die Möglichkeit, Fragestellungen mit komplexen Operationen zu bearbeiten. Als Hauptmotive gegen einen Einsatz wurden die Wichtigkeit der manuellen Beherrschung von Grundkenntnissen und die benötigte Zeit für das Erlernen der Technologie genannt.
Durch die starke Technologieaffinität bezüglich Medienkonsum und Kommunikation von Jugendlichen scheint ein Aufzeigen der Fähigkeiten von Technologie von großer Bedeutung. Gezielter und überlegter Einsatz von Technologie kann dazu beitragen und auch zu einem besseren Lernerfolg führen.
Abstract
(Englisch)
In this paper, the application of technology in learning and teaching processes is analyzed by focusing on mathematical content of the PISA studies 2009/2012 and interviews conducted with teachers from Vienna.
In many publications the application of technology in processes of learning and development has already been dealt with but the findings and recommendations present a broad variation. However, in many contexts of Mathematics just the employment of computers has been analyzed, mostly lacking a precise definition of the term computer. Despite the fact that, according to various Austrian curricula, the use of computers in (Math) lessons is scheduled, the interest in this issue has increased just within the last year following the new standardized “Matura” and diploma examination.
The analysis of the relevant PISA questions presents that the availability and incorporation of technology in Mathematic lessons do not compellingly cause better performances of students as even negative trends are discernible. Another conclusion drawn from the data which is confirmed by the teachers, who were interviewed, is the comparatively rare and infrequent use of computers in Mathematic lessons. According to their statements there is hardly any application in Lower Secondary and considerable variations of the usage in Upper Secondary. Furthermore, the complexity of that affair is confirmed by the varying experiences, opinions, preferences and internal school conditions. The most commonly cited benefit of the use of technology in Mathematic lessons was the better comprehensibility of mathematic correlations and the facility to edit tasks of complex operations. Two main arguments against the mentioned application stated by the interviewed teachers are the importance of the mastery of manual skills of basic knowledge and the time consuming factor in the acquaintance with that technology.
On account of the pronounced technical leaning towards media and communication devices of young people, a demonstration of the capabilities and possibilities of technology seems of importance. Hence, the projected and targeted implantation of technology may be of benefit for achieving greater success in mathematical study-based learning.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Technology Mathematics Maths Lesson Computer
Schlagwörter
(Deutsch)
Technologie Technologieeinsatz Mathematikunterricht Mathematik Computer Computereinsatz PISA
Autor*innen
Christian Ertl
Haupttitel (Deutsch)
Technologieeinsatz im Mathematikunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine erfahrungsunterstützte Einsatzanalyse moderner Technologie im Mathematikunterricht im Kontext mit dem "Programme for International Student Assessment" (PISA)
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
153 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Ulovec
Klassifikation
31 Mathematik > 31.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC11860417
Utheses ID
29895
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 406 |
