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Auswirkungen von New Ways of Working in der IT-Branche
Arbeitsintensivierung und steigende Autonomieanforderung als Folge?
Julia Stift
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33759
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29738.01052.983860-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Unsere Arbeitswelt unterliegt, bedingt durch technologische Innovationen und zunehmende Globalisierung, einer ständigen Veränderung. Unternehmen reagieren auf diese Trends mit flacher werdenden Hierarchien und führen mit unter das neue Arbeitskonzept „New Ways of Working“ (NWW) ein, welches Erwerbstätigen die Möglichkeit bietet, selbst zu entscheiden wann und wo sie arbeiten. Diese Flexibilität, unterstützt durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. Smartphones), konfrontiert MitarbeiterInnen mit neuen beschleunigungsbedingten Anforderungen wie Arbeitsintensivierung und steigender Autonomieanforderung. Ausgehend vom Job Demands-Resources Modell untersucht die vorliegende Studie wie sich die Nutzung von NWW auf Individuen auswirkt und welche Rolle dabei persönliche Initiative und Kontrolle als Ressourcen einnehmen. Insgesamt nahmen 231 Erwerbstätige der IT-Branche an der Fragebogenstudie teil. Die Ergebnisse der hierarchischen Regressionsanalyse zeigten, dass Personen die das Arbeitskonzept NWW nutzen erhöhte Arbeitsintensivierung wahrnehmen. Dies wirkt sich, wie erwartet ungünstig auf Arbeitszufriedenheit aus und zieht erhöhte emotionale Erschöpfung nach sich. Ein positiver, mildernder Effekt von persönlicher Initiative und Kontrolle über NWW konnte nur bedingt bestätigt werden. Weitere Studien sind notwendig, um die ambivalenten Folgen von steigender Autonomieanforderung zu analysieren.
Abstract
(Englisch)
Our current work environment is characterized by constant changes arising from technological innovations and increasing globalization. Organizations respond to these trends by implementing flatter hierarchies and by establishing a new working concept called ‘new ways of working’ (NWW) which offers individuals the possibility to decide when and where to work. This flexibility, supported by available information and communication technologies (e.g. smartphones), also confronts employees with new acceleration-related job demands like work intensification and intensified job-related autonomy. Based on the Job Demands-Resources Model, this study examines the impact of the use of NWW on individuals and describes the role of personal initiative and control as a resource. A total number of 231 employees working in the information technology industry participated in the questionnaire study. The hierarchical regression analysis shows that employees who are using the NWW concept experience increased work intensification, which leads to emotional exhaustion and reduced job satisfaction. A positive diminishing impact of personal initiative and control about NWW can only be partially confirmed. Additional studies are required to further clarify the ambivalent consequences of the intensified job-related autonomy demands.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
new ways of working acceleration-related job demands work intensification control resources
Schlagwörter
(Deutsch)
New Ways of Working Beschleunigungsbedingte Anforderungeny Arbeitsintensivierung Kontrolle Ressourcen
Autor*innen
Julia Stift
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen von New Ways of Working in der IT-Branche
Hauptuntertitel (Deutsch)
Arbeitsintensivierung und steigende Autonomieanforderung als Folge?
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
X, 84 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Korunka
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC12019962
Utheses ID
29976
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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