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Beholding beauty
manipulating the influence of private and shared taste on jugements of facial attractiveness and appreciation of abstract art
Tanya Rigotti
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33996
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29843.61611.490053-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Neue Befunde in der Attraktivitätsforschung weisen darauf hin, dass Schönheitsstandards nicht ausschließlich angeboren und evolutionär-biologisch verankert sind, sondern auch von individuellen Lernerfahrungen und sozialen Zielen abhängen. Ähnlich wird das ästhetische Gefallen bei der Betrachtung von Kunstwerken als etwas äußerst Subjektives und von individuellem Geschmack Getriebenes angenommen, was durch persönliche Assoziationen und Interpretationen geprägt wird. Dies trifft vor allem auf abstrakte Kunst zu, die per Definition frei von semantischen Inhalten und somit besonders interpretationsbedürftig und -offen ist. In der vorliegenden Diplomarbeit wird der relative Beitrag von kollektivem und individuellem Geschmack auf die Bewertungen von Gesichtsattraktivität und den Gefallensurteilen zu abstrakten Kunstwerken mit Hilfe einer Instruktions-Manipulation untersucht. Die Ergebnisse liefern erste Hinweise darauf, dass der Einfluss von kollektivem und individuellem Geschmack auf die Beurteilung der wahrgenommenen Gesichtsattraktivität anhand der Formulierung der Aufgabeninstruktion manipuliert werden kann. Wie erwartet zeigte diese Manipulation in der Kunst-Bedingung nicht die gleiche Wirkung, da hier mehr Möglichkeiten für individuellen Geschmack vorliegen – individueller Geschmack hatte hier unabhängig von der Gruppenmanipulation immer einen größeren Einfluss auf die Gefallensurteile.
Abstract
(Englisch)
Recent attractiveness research states that standards of beauty are not exclusively rooted in our biology, but also in personal learning histories. Similarly, the appreciation of abstract art is considered to be inherently subjective, with individual taste being brought on by personal associations and interpretations. In the present thesis, the relative contribution of shared and private taste on facial attractiveness and abstract art ratings is investigated with a task instruction manipulation. Results provide initial evidence that raters’ judgements of facial attractiveness can be influenced by soliciting an either shared or private taste response through the task instruction. As hypothesised, this manipulation did not show the same pattern in the abstract art condition, where greater opportunities for individual, diverging taste are granted.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
attractiveness art appreciation task instruction manipulation taste components
Schlagwörter
(Deutsch)
Attraktivität Kunst Geschmackskomponenten Instruktions-Manipulation
Autor*innen
Tanya Rigotti
Haupttitel (Englisch)
Beholding beauty
Hauptuntertitel (Englisch)
manipulating the influence of private and shared taste on jugements of facial attractiveness and appreciation of abstract art
Paralleltitel (Deutsch)
Manipulation des Einflusses von individuellem und kollektivem Geschmack auf Urteile von Gesichtsattraktivität und ästhetischen Gefallen abstrakter Kunstwerke
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
55, XII S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikation
77 Psychologie > 77.49 Allgemeine Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12066611
Utheses ID
30185
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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