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Thinking global, acting local?
Österreichischer HipHop im kulturellen Spannungsfeld von Globalisierung und Lokalisierung
Claudia Dlapa
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Fritz Hausjell
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34030
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30371.52850.353270-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich mit der österreichischen HipHop Szene als lokale Ausprägung einer globalen Jugendkultur. HipHop entstand im New York der 70er Jahre und verbreitete sich von dort aus auf der ganzen Welt. Wesentlich für den Siegeszug der HipHop Kultur war die globale Verbreitung ihrer medialen Repräsentationen. Jugendliche fanden Gefallen an den frischen Beats aus den USA, die sie im Radio hörten; Filme wie Wild Style oder Beat Street lieferten visuelle Eindrücke und Hintergrundwissen, später begeisterten Musikvideos auf MTV die stetig wachsende Anhängerschar. HipHop regte von Anfang an auch zum Selbermachen an – vielerorts kam es zur Ausbildung lokaler HipHop Szenen. Aktuellen Diskursen der Cultural Studies zufolge, zeichnete sich die Entwicklung lokaler HipHop Kulturen nicht durch die einheitlichen Übernahme der amerikanischen Kulturform aus, sondern szene-spezifische Medienprodukte wurden in konkreten lokalen Kontexten angeeignet und mit eigenen Bedeutungen aufgeladen. Als Folge entstanden lokale Ausprägungen der globalen HipHop Kultur, welche lokale Eigenheiten repräsentieren und zusätzlich mit HipHop Kulturen auf der ganzen Welt einen gemeinsamen Sinnhorizont teilen. Die vorliegende Arbeit beleuchtet das Phänomen anhand von HipHop in Österreich. Interviews mit Akteuren der österreichischen Szene geben Aufschluss über die globale Dimension: Gibt es ein Gefühl der Verbundenheit mit anderen HipHop Schaffenden? Wie steht es um die globale Vernetzung – halten Akteure der österreichischen Szene Kontakt zu ausländischen Kollegen? Was eint die globale HipHop Gemeinschaft? Auf der Ebene von HipHop Texten werden in einem zweiten Schritt mögliche Strategien der Lokalisierung, der Verbindung mit dem eigenen Kontext, aufgezeigt. Anhand eines von Androutsopoulos und Scholz entwickelten Kategorienschemas werden 27 Texte österreichischer Akteure der HipHop Szene hinsichtlich ihrer Diskurscharakteristika und linguistischen Muster analysiert. Inwiefern spiegelt sich der persönliche kulturelle und soziale Kontext der HipHop in ihren Texten wieder? Werden globale Genrekonventionen übernommen?
Abstract
(Englisch)
The paper deals with the Austrian HipHop scene as a local manifestation of a global youth culture. HipHop originated in New York during the 1970ies. Its music and images soon spread the world; young adults were fascinated by the new movement and eager to take part in it. From its beginnings, HipHop has been a culture of participation, not only consumption. As a result, local HipHop scenes emerged in various parts of the world. According to Cultural Studies theories the development of local HipHop cultures did not include a uniform adoption of American cultural patterns but media products were appropriated within specific local contexts, hence interpreted in a different way. As a consequence, local manifestations of global HipHop culture developed, representing local specifics as well as sharing a common horizon of meaning (“Sinnhorizont”) with other local scenes. The paper aims to describe the phenomenon by the example of HipHop in Austria. Interviews with protagonists of the local scene give explanation about the global dimension of HipHop culture by spotting light on questions like: Is there a feeling of connectedness between local HipHoppers and HipHoppers abroad? What about global networking – do Austrian HipHoppers have contact to their foreign colleagues? What is it that units the global community? In a second step, this paper aims to point out possible strategies of localization by analyzing Austrian HipHop lyrics. By applying a model by Androutsopoulos and Scholz, 27 lyrics are examined regarding their discourse characteristics and linguistic patterns. Questions that lead the analysis are: Do HipHop lyrics reflect the personal cultural and social contexts of their creators? To what extent do Austrian HipHoppers apply global conventions of the genre?

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
HipHop Rap Österreich Kultur Jugendkultur Globalisierung Lokalisierung
Schlagwörter
(Deutsch)
HipHop Rap Österreich Kultur Jugendkultur Globalisierung Lokalisierung
Autor*innen
Claudia Dlapa
Haupttitel (Deutsch)
Thinking global, acting local?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Österreichischer HipHop im kulturellen Spannungsfeld von Globalisierung und Lokalisierung
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
X, 227 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fritz Hausjell
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC12147088
Utheses ID
30211
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1