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Politische Kommunikation im Social Web
am Beispiel der sechs luxemburgischen Parlamentsparteien
Jeff Faltz
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34031
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30071.24368.135359-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Internet hat in den letzten Jahren, teilweise zum Leidwesen der traditionellen Massenmedien wie Hörfunk, Fernsehen oder Print, enorm an Bedeutung gewonnen. Dabei gilt „das Internet“ per se nicht als Massenmedium, vielmehr können vor allem Anwendungen die das Internet als technische Basis nutzen je nach Gebrauch als solche definiert werden. Zu den erfolgreichsten Diensten zählen alleine schon wegen ihrer enormen Mitgliederzahlen soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter usw.. Deren wachsende Verbreitung hat dazu geführt, dass mittlerweile auch noch vom „Social Web“ gesprochen wird, wobei das Hauptaugenmerk eben gerade auf der sozialen Komponente des Web 2.0, der webbasierten Interaktion zwischen Individuen liegt. Viele Unternehmen nutzen diesen Kanal bereits seit längerer Zeit um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und auch die Politik beginnt sich langsam aber sicher auf diesen Plattformen zu etablieren. Immerhin locken Facebook und Co. mit der Aussicht relativ schnell und mit vergleichsweise geringem Aufwand viele Menschen zu erreichen. Das erste Mal, dass Online Kommunikation über soziale Netzwerke in großem Ausmaß für parteipolitische Zwecke verwendet wurde war im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2008. Damals waren die Plattformen ein wesentlicher Bestandteil der Strategie und nicht nur „[...] ein weiterer – und eher unbedeutender – Kanal neben der Kommunikation durch traditionelle Massenmedien“. Nach Ansicht von Josef Barth kreierte Barack Obama damit etwas komplett Neues. Mit dem Wissen um die beschriebene Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika stellte sich dem Autor die Frage, welche Auswirkungen das neue Netz eigentlich auf die politische Kommunikation in seinem Heimatland Luxemburg hat und welchen Stellenwert dieses im Vergleich zu den traditionellen Massenmedien besitzt? Aus diesem Interesse heraus entstand die Idee für die vorliegende Arbeit, in welcher dargestellt werden soll, wie die luxemburgischen Parteien das „Social Web“ konkret nutzen, welches kommunikative Potenzial sie den sozialen Netzwerken zuschreiben und wie erfolgreich sie tatsächlich damit sind. Zu diesem Zweck wurden zwei unterschiedliche Zugänge gewählt. Zum einen wurden die Facebook- und Twitter-Profile der sechs in der „Chambre des Députés“ vertretenen Parteien näher untersucht, indem eine ganze Reihe verschiedener „key performance Indicators“ miteinander verglichen wurden. Zum anderen wurden aber auch Interviews mit Parteiverantwortlichen geführt, um die Standpunkte der einzelnen Parteien zum Thema politische Kommunikation im Social Web zu erfahren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
politische Kommunikation soziale Netzwerke Facebook Twitter Luxemburg Parteien
Autor*innen
Jeff Faltz
Haupttitel (Deutsch)
Politische Kommunikation im Social Web
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel der sechs luxemburgischen Parlamentsparteien
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
265 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation
AC Nummer
AC12088815
Utheses ID
30212
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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