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Komorbidität von Diabetes mellitus und Brustkrebs aus pharmakologischer Sicht
eine Analse des aktuellen Forschungsstandes
Klara Pumberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Rosa Lemmens-Gruber
DOI
10.25365/thesis.34090
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29793.25019.109655-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht anhand der aktuellen Studienlage die Komorbidität von Diabetes mellitus und dem Mammakarzinom. Im Zuge dieser wird vor allem auf pharmakologisch relevante Gesichtspunkte wie Pathomechanismen, gemeinsame Risikofaktoren und den Einfluss der medikamentösen Therapie der beiden Krankheitsbilder eingegangen. Ferner wird die Rolle von Präventionsmaßnahmen diskutiert.
Aufgrund der immer stärker steigenden Patientenzahlen stellen die beiden Erkrankungen eine besondere Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Zahlreiche Studien belegen zudem, dass sich Diabetes mellitus Typ 2 und Brustkrebs gegenseitig beeinflussen.
Diese Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass trotz der Fülle an Forschungsarbeiten die Ursachen für diesen Zusammenhang bisher nicht eindeutig geklärt werden konnten. Dennoch wird hier ein Überblick über die bekannten biologischen Mechanismen und negativen Einflussfaktoren gegeben.
Ferner wurde die Wirkung der medikamentösen Diabetestherapie auf die Entstehung eines Mammakarzinoms anhand zahlreicher Studien untersucht. Hier ist ganz besonders Metformin zu erwähnen, das wahrscheinlich zu einer Verringerung des Brustkrebsrisikos führt. Deshalb wird sogar der Einsatz dieser Substanz in der Tumortherapie in Erwägung gezogen.
Die pharmakotherapeutische Diskussion dieser Arbeit zeigt, dass aufgrund von Diabetes häufig eine veränderte Brustkrebstherapie gewählt wird, allerdings fehlen hierfür einheitliche Richtlinien. Bei gleichzeitiger Diabeteserkrankung treten außerdem vermehrt Nebenwirkungen im Zuge der Tumortherapie auf. Auch die Vernachlässigung der Diabetestherapie stellt bei Brustkrebspatientinnen häufig ein Problem dar.
Zur Auswahl einer aufeinander abgestimmten medikamentösen Behandlung der beiden Erkrankungen ist daher eine intensive Zusammenarbeit von Fachärzten und den Einrichtungen des Gesundheitssystems notwendig. Zudem kann durch die Entwicklung von Leitlinien, die sich speziell dieser Komorbidität widmen, die Behandlung der betroffenen Patientinnen verbessert werden.
Um die immer stärker steigenden Patientenzahlen in den Griff zu bekommen, ist auch die Etablierung von Präventionsprogrammen – wie zahlreiche Studien belegen – notwendig. Besonders bei Diabetespatientinnen ist dabei eine regelmäßige Mammographieuntersuchung zu forcieren.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the comorbidity of diabetes mellitus and breast cancer on the basis of current studies. Focus is on the discussion of pharmacologically relevant aspects such as pathological mechanisms, common risk factors and the influence of the drug treatment of both diseases. Furthermore, the role of prevention programs is reviewed.
Due to the increasing number of patients the two diseases present a particular challenge for the health system. Several studies demonstrate that type 2 diabetes and breast cancer influence each other.
This work comes to the conclusion that despite the wealth of research, the causes of this relationship have not been sufficiently clarified. Nevertheless, this thesis gives an overview of the known biological mechanisms and risk factors involved. Furthermore, the effect of diabetes drug treatment on the development of breast cancer was investigated by several studies. In particular, metformin probably leads to a reduction in risk of breast cancer so that the use of this substance in tumour therapy is considered.
The pharmacotherapeutic discussion of this work shows that because of diabetes an altered breast cancer therapy is frequently chosen – despite missing uniform guidelines for this approach. Concomitant diabetes patients also experience increased side effects during tumour therapy. The non-adherence to diabetes therapy by breast cancer patients often poses an additional problem.
Therefore, to select a coordinated drug treatment for both diseases intensive cooperation of medical specialists and other key healthcare system stakeholders is required. Through the development of common guidelines that specifically address this comorbidity treatment of affected patients can be further improved.
To contain the increasing numbers of patients, establishing prevention programs – as well-known studies show – is also necessary. In particular, increased focus on regular mammography examination is required for diabetes patients.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Diabetes mellitus breast cancer metabolic syndrome
Schlagwörter
(Deutsch)
Diabetes mellitus Brustkrebs metabolisches Syndrom Mammakarzinom Review Zusammenhang Forschungsstand
Autor*innen
Klara Pumberger
Haupttitel (Deutsch)
Komorbidität von Diabetes mellitus und Brustkrebs aus pharmakologischer Sicht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analse des aktuellen Forschungsstandes
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
139 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Lemmens-Gruber
AC Nummer
AC12032446
Utheses ID
30261
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
