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Der häufige Sakramentenempfang als Förderung der Kirchenreform bei Johannes von Avila
Rudolf Karner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Marianne Schlosser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34206
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29848.92093.879862-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Juan de Ávila wurde 2012 von Benedikt XVI. zum Kirchenlehrer erhoben. Der im deutschen Sprachraum eher unbekannte Heilige lebte im Spanien des 16. Jahrhunderts und war für sein Predigttalent populär. Eine besondere Beziehung verband ihn mit der heiligen Eucharistie. Daneben zeichnete er sich durch eine hervorragende theologische Bildung aus, und einer guten Menschenkenntnis, die er zur geistlichen Begleitung vieler Menschen einsetzte. Die Häufigkeit des Empfangs der heiligen Eucharistie in der Kirchengeschichte variiert erheblich; während in den ersten Jahrhunderten der wöchentliche bis tägliche Empfang des Sakraments üblich war, so ging er schon im frühen Mittelalter stark zurück, bis sich die Kirche 1215 genötigt sah, die jährliche Beichte (da die öffentliche Kirchenbuße verfallen war) und Kommunion zu Ostern allgemein vorzuschreiben. In der Katholischen Reform im 16. Jahrhundert fand ein Aufbruch statt. Juan de Ávila betonte, wie wichtig der häufige Empfang der heiligen Kommunion ist, vorbereitet durch das Bußsakrament. In seinen einzigartigen Fronleichnamspredigten und den geistlichen Briefen gibt er wertvolle Ratschläge, wie und wie oft die Sakramente zu empfangen sind, wobei er ganz gezielt auf die jeweiligen Gläubigen eingeht. Darüber hinaus sind seine gut fundierten Vorschläge zur Kirchenreform in anderen Gebieten auch für heute bemerkenswert.
Abstract
(Englisch)
In 2012 John of Avila was proclaimed a Doctor of the Church by Benedict XVI. The saint lived in 16th century Spain. In German speaking countries rather unknown he was famous for his preaching talent. He had a very special relation to the holy Eucharist. Besides, he was gifted with an outstanding theological education and a good knowledge of human nature which he used to give spiritual guidance for many people. In the ecclesiastical history the frequency of the reception of the blessed Eucharist varies widely. While in the first Christian centuries it was common to communicate on a weekly or daily basis, it declined significantly in early medieval centuries. Thus, in 1215 the church was forced to prescribe the annual confession (since the public penance deteriorated) and reception of holy Communion in the Easter tide as part of ecclesiastical law. During the Catholic Reformation in the 16th century an awakening took place. John of Avila emphasized that the frequent reception of the blessed Eucharist, with confession as appropriate preparation, is of huge importance. In his unique sermons for the feast of Corpus Christi and his spiritual letters he gives advice how and how often the sacraments should be received, while he deals with the respective faithful individually. Beyond that, his well-founded proposals for church reform are remarkable also for today.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Juan de Ávila Catholic Reformation Frequent Communion Sacrament of Penance
Schlagwörter
(Deutsch)
Juan de Ávila Katholische Reform Häufiger Kommunionempfang Beichte
Autor*innen
Rudolf Karner
Haupttitel (Deutsch)
Der häufige Sakramentenempfang als Förderung der Kirchenreform bei Johannes von Avila
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
89 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marianne Schlosser
Klassifikationen
11 Theologie > 11.50 Kirchengeschichte, Dogmengeschichte ,
11 Theologie > 11.53 Neuzeitliches Christentum ,
11 Theologie > 11.54 Katholizismus ,
11 Theologie > 11.74 Liturgik
AC Nummer
AC12123678
Utheses ID
30363
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
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