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The protection of freedom of expression on the Internet in EU foreign policy
Olivia Schöfl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfram Schaffar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34417
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29852.61204.775763-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Internet hat in den vergangenen Jahren als Medium der Meinungsäußerung in vielen Regionen der Welt an Bedeutung gewonnen. Im Vergleich zu herkömmlichen Medien, weist das Internet eine Vielzahl an Besonderheiten auf. Es ermöglicht die einfache und grenzüberschreitende Verbreitung von Information sowie Meinungen anderer NutzerInnen rasch und öffentlich zu kommentieren. Mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit erlangte das Internet zudem im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Tunesien, im Iran und in Ägypten, wo AktivistInnen online agierten, um Information auszutauschen, die Öffentlichkeit zu informieren und sich zu vernetzen. Aber auch in vielen anderen Ländern wird das Internet genutzt, um erfahrenes Unrecht zu teilen oder Regierungspraktiken in Frage zu stellen. Meinungsfreiheit im Internet wird jedoch vielerorts eingeschränkt oder verletzt. Das Recht auf Meinungsfreiheit ist ein flexibles Konzept, welches den gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen ist. Dies macht es notwendig, den Geltungsbereich den technologischen Entwicklungen anzupassen. In der Masterarbeit wird argumentiert, dass Menschenrechten online die gleiche Gültigkeit zukommt, wie im Offline-Bereich und dass das Recht auf Meinungsfreiheit im Internet zu schützen ist. Weiter wird argumentiert, dass die Europäische Union diese Rechtsauffassung teilt und Meinungsfreiheit online in Konzepte ihrer auswärtigen Menschenrechtspolitik integriert hat. Die Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, welche Bedeutung dem Schutz der Meinungsfreiheit im Internet in den EU Außenbeziehungen zu Drittstaaten zukommt. In diesem Zusammenhang werden Grundlagen und Instrumente diskutiert, die AkteurInnen der EU-Außenpolitik zum Schutz der Meinungsfreiheit online zur Verfügung stehen. Bei dieser Analyse steht ein spezielles EU Finanzierungsinstrument aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit im Fokus: Das Europäische Instrument für Demokratie und Menschenrechte.
Abstract
(Englisch)
Freedom of expression is the right to hold opinions, to change them, to express oneself, to seek and receive information, and to communicate without interference and by any means. It is an important precondition to claim other human rights. The right to freedom of expression is enshrined in various international, regional and national human rights treaties, including the Charter of Fundamental Rights of the EU. Due to socio-technological developments in the last two decades, the use of new tools and in particular of the Internet has become increasingly important. Therefore, also the battlefield of expressions has shifted partly to the online sphere. At the same time, freedom of expression online is heavily curtailed and violated in various countries around the world. This thesis discusses the relevance of freedom of expression online in EU foreign policy. It argues that the EU has politically committed itself to the promotion and protection of human rights such as freedom of expression online and offline in its foreign relations. Moreover, it demonstrates that freedom of expression is a conceptual priority of multiple EU external human rights policies. Furthermore, it will be argued that EU foreign policies on human rights, democracy support and development cooperation are conceptually interrelated with each other. For this reason, operational EU foreign policy instruments which may be used to protect freedom of expression online in third countries in practice are examined. In doing so, a specific EU development cooperation instrument will be analysed: the European Instrument for Democracy and Human Rights (EIDHR). The critical discourse analytical approach according to Jäger is the methodological basis for this thesis. In the course of the analysis, various discourse fragments are examined. These include text genres such as treaty provisions, foreign policy documents, working reports, official declarations and political speeches of EU representatives as well as interviews with EU officials.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Freedom of expression online Internet EU European Union foreign policy human rights external relations development cooperation
Schlagwörter
(Deutsch)
Meinungsfreiheit Recht auf Meinungsfreiheit online Internet EU Europäische Union Außenpolitik Außenbeziehungen Entwicklungszusammenarbeit Menschenrechte
Autor*innen
Olivia Schöfl
Haupttitel (Englisch)
The protection of freedom of expression on the Internet in EU foreign policy
Paralleltitel (Deutsch)
Meinungsfreiheit online in der EU Außenpolitik
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
205 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfram Schaffar
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC12077963
Utheses ID
30549
Studienkennzahl
UA | 067 | 390 | |
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