Detailansicht

Vom Kipferl zum Döner
Auswirkungen der politischen Instrumentalisierung des "Türkenmythos"
Valentina Arienti
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hermann Mückler
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34453
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29507.89965.525953-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die folgende Masterarbeit setzt sich mit den Auswirkungen der politischen Instrumentalisierung des „Türkenmythos“ am Beispiel der Bürgerinitiative Dammstraße in Wien auseinander. Die Forschungsfrage lautet, inwiefern sich die politische Instrumentalisierung der „Türkenbelagerungen“ aus den Jahren 1529 und 1683 auf das aktuelle Bild von den „Türken“ in Wien auswirkt. In diesem Kontext bespreche in die anthropologischen Theorien von Andre Gingrich zur Thematik des „Grenz- Orientalismus“ und des „guten und bösen Moslems“, welche als Teil der österreichischen Volkskultur gesehen werden können. Ich werde aufzeigen, wie die Politik der FPÖ ausgewählte historische Ereignisse instrumentalisiert und in weiterer Folge Einfluss auf das konstruierte Bild von „den Türken“ in Wien nimmt. Mein Forschungsfeld ist die Bürgerinitiative Dammstraße, welche sich gegen den Ausbau des Gemeindezentrums des kulturell-religiösen Vereins ATIB ausspricht. Der Anspruch der Masterarbeit liegt darin, die in der österreichischen Volkskultur und durch die Politik der letzten 30 Jahre geförderten Konstrukte von „den Türken“ am Beispiel der Bürgerinitiative Dammstraße zu analysieren, zu hinterfragen und in weiterer Folge einen Ausblick auf eine mögliche bessere integrative Praxis im aktuellen Migrationsdiskurs zu geben.
Abstract
(Englisch)
The following master thesis discuss the consequences of the political instrumentalization of the “myth of the Turks” in Austrian nowadays society. The research question is “How influences the political instrumentalization of the “myth of the Turks” the image of “the Turks” in Vienna (presented with the example of the “citizen initiative Dammstraße)?” In this context I present the theory of the Andre Gingrich of “good and bad Muslims”, which can be seen as a part of the Austrian popular culture. I demonstrate how the politics of the FPÖ (Austrian Freedom Party) uses the “Türkenbelagerungen” – the wars against the Turkish regime in 1529 and 1683 – to foment the fear of “the Turks” and at the same time constructs the image from the Turkish migrants as foe and danger. The field of my empirical research is the “citizen initiatives Dammstraße” in the 20th district of Vienna. The “citizen initiative Dammstraße” works against the expansion of a Muslim cultural-religious civic centre of the organization ATIB. In this context I figure out the consequences of the instrumentalization of the “myth of the Turks” on the image of “the Turks” in Vienna. The general claim of my master thesis is to scrutinize the construct “the Turks” from the politics in the migration discourse and to show a new viewing point for a better integrative practice on the social level.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Politische Instrumentalisierung Bild von "TürkInnen" in Wien Bürgerinitiative
Autor*innen
Valentina Arienti
Haupttitel (Deutsch)
Vom Kipferl zum Döner
Hauptuntertitel (Deutsch)
Auswirkungen der politischen Instrumentalisierung des "Türkenmythos"
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
82, [6] Bl. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hermann Mückler
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.40 Sozialethnologie: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.76 Politische Ethnologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12076720
Utheses ID
30581
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1