Detailansicht
Die Anderen, Ich und Wir
eine philosophische Untersuchung zwischenstaatlicher Anerkennungsbeziehungen
Anneliese Rieger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Georg Stenger
DOI
10.25365/thesis.34523
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29688.73164.552763-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die zentrale Frage der vorliegenden Arbeit ist, wie zwischenstaatliche Anerkennungsbeziehungen aus philosophischer Sicht verstanden werden können. Die Methode der Erarbeitung der Fragestellung orientiert sich an der dialektischen Denkbewegung Hegels.
Der erste Abschnitt befasst sich mit zwischenmenschlichen Anerkennungsbeziehungen. Es werden drei Formen des wechselseitigen Zuspruchs herausgearbeitet, die das wechselseitige Anerkennungsgeschehen bestimmen: der Zuspruch von Fähigkeiten, Würde und Werten. Im zweiten Abschnitt wird der Begriff des Staates beleuchtet, wobei der Schwerpunkt der Betrachtungen am Konzept der Souveränität als inner- und außerstaatliche Ordnungseinheit und kulturgeschichtlicher Repräsentationsform liegt. Der dritte Abschnitt vereint die Ergebnisse des Vorangegangenen. Was zwischenstaatliche Anerkennungsbeziehungen ausmacht, und wie sie sich von zwischenmenschliche unterscheiden, wird hier dargelegt, ebenso wie die daraus abzuleitenden (möglichen) Prinzipien globalen Regierens. Der letzte Abschnitt nimmt die Rolle Chinas als weltpolitischer Akteur in Augenschein. Damit werden die Ergebnisse der allgemeinen theoretischen Untersuchung umgelegt auf einen konkreten Staat und seine Besonderheiten.
Abstract
(Englisch)
The central question of the following work is—How can relationships of recognition between states be understood from a philosophical perspective? Hegel’s dialectical movement provides the methodological orientation for the question being put forth here.
The first section encompasses relationships of recognition between persons. It will work out three forms of the mutual claim that mutually determine instances of recognition: the claim of capability, dignity, and value. In the second section the concept of the state will be illuminated, where the emphasis lay on observations concerning the concept of sovereignty as the intra- and international organizing unit and cultural/historical form of representation. The third section unites the results of the preceding sections. What relationships of recognition between states yield and how they are distinguished from such relationships between people will be laid out here, as well as the (possible) principle of global governance derived from this. The last section then takes on the role of China as an apparent geopolitical actor. And so, all of the results of the general theoretical investigation will be brought to bear on a concrete example of a particular state with its particular idiosyncrasies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Relationships of Recognition International Politics Intercultural Philosophy Global Governance China
Schlagwörter
(Deutsch)
Anerkennungsbeziehungen Internationale Politik Interkulturelle Philosophie Globale Regierungsformen China
Autor*innen
Anneliese Rieger
Haupttitel (Deutsch)
Die Anderen, Ich und Wir
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine philosophische Untersuchung zwischenstaatlicher Anerkennungsbeziehungen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
152 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Stenger
Klassifikation
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie
AC Nummer
AC12126856
Utheses ID
30642
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
