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Die Liebe kommt
Heirat, Ehe und romantische Liebe in der afghanischen Diaspora in Wien und Graz
Judith Gerlich
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Wolfgang Kraus
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34548
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29392.59230.624860-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit zielt darauf ab, durch eine qualitative Forschung neue Erkenntnisse über die Heiratsanbahnung sowie Vorstellungen von Ehe und romantischer Liebe von Angehörigen der afghanischen Diaspora in Wien und Graz, zu erlangen. Die Ehe ist sowohl in Afghanistan als auch in der untersuchten Diaspora eine zentrale Institution. Den InformantInnen ist es ein Anliegen, ihre die Heirat und Ehe betreffenden afghanischen Traditionen, Werte und Ideale zu erhalten. Es finden aber auch zahlreiche Transformationen und Neubewertungen statt. So entwickeln sie Strategien, um familiäre Interessen auf ihre individuellen Wünsche abzustimmen und/oder Regeln zu umgehen. Es wird aufgezeigt, dass arrangierte und selbstbestimmte Ehen lediglich als Idealtypen zu betrachten sind, da darüber hinaus viele weitere Eheformen existieren. So gibt es etwa Ehen, die als Arrangement getarnt werden, um eine selbstbestimmte PartnerInnenwahl zu verbergen. Die romantische Liebe ist sowohl für die EhepartnerInnenwahl maßgeblich, als auch für die Qualität einer Ehe. Die Arbeit betrachtet neben dem Umgang mit Liebe auch die Vorstellung, dass sie mit der Heirat „ohnehin“ entsteht (Die Liebe kommt).
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates different conceptions of marriage and romantic love pertaining to members of the Afghan diaspora living in Vienna and Graz. In Afghanistan and among the Afghan diaspora marriage is a pivotal institution. Often members of the explored diaspora want to maintain their Afghan traditions, values and ideals. Nevertheless transformation and reevaluation take place. Thus, they develop strategies to match family interests with personal interests and/or to evade rules. As the paper shows, arranged and self determined marriages can only be considered as ideal types. In actual reality many different marriage patterns do exist, which are based on different extents of self determination. In some cases for example, families will pretend a marriage is arranged although it is self determined. Love is important not only for the choice of the spouse but also for the quality of the marriage. The paper explores the handling of (romantic) love and deals with the concept that love comes.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Heirat Ehe Liebe Afghanistan Asyl
Autor*innen
Judith Gerlich
Haupttitel (Deutsch)
Die Liebe kommt
Hauptuntertitel (Deutsch)
Heirat, Ehe und romantische Liebe in der afghanischen Diaspora in Wien und Graz
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
158 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Kraus
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.43 Familie, Verwandtschaft, Ehe ,
73 Ethnologie > 73.44 Sexualität, Geschlecht
AC Nummer
AC12112748
Utheses ID
30663
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1