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Genderunterschiede im Wissen und Konfrontation mit dem Thema Brustkrebs
Matea Tadic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34611
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29534.04388.545665-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Männer und Frauen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Risikos, an Burstkrebs zu erkranken. Jährlich gibt es in Österreich rund 5.500 Neuerkrankungen von Brustkrebs. Etwa jede 100ste Brustkrebserkrankung betrifft einen Mann. Aufgrund der hohen Krebsinzidenz wird Brustkrebs in der Gesellschaft als eine typische “Frauenkrankheit” angesehen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede im Wissen über Behandlungsmethoden und Risikofaktoren gibt. Mit Hilfe eines standardisierten und anonymen Fragebogens wurden 295 Wiener StudentInnen (18-40 Jahre) hinsichtlich ihres Wissens um die Risikofaktoren sowie Bewusstseins für Brustkrebs befragt. Hierbei gab es kaum geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich Bewusstsein und Wissen über Brustkrebs. Obwohl Männer meist nicht direkt mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert werden, sind sie gleich gut über die Risikofaktoren und Therapiemaßnahmen aufgeklärt wie Frauen. Die Untersuchung ergab, dass signifikant mehr Frauen als Männer Angst vor einer Brustkrebserkrankung haben. Frauen schätzen ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, signifikant höher ein als Männer. Männer sind signifikant häufiger der Meinung, dass Nikotinkonsum das Erkrankungsrisiko steigert. Signifikante Unterschiede gibt es hinsichtlich der Lebensweise der Geschlechter. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es unter den Wiener StudentInnen kaum geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich ihres Bewusstseins und Wissen über Brustkrebs gibt.
Abstract
(Englisch)
Men and women significantly differ in their risk to be diseased with breast cancer. Yearly there are about 5.500 people diagnosed with breast cancer in Austria. This disease affects more commonly women than men; roughly every hundredth breast cancerous condition affects men. Due to the high level of incidence of cancer, breast cancer is viewed as a typical “female disease”. Aim of this master’s thesis is to answer the question whether there are gender-specific distinctions in the knowledge of treatment and risk factors. Using a standardized and anonymous questionnaire there have been questioned 295 Viennese students (18-40 years) regarding their awareness and knowledge of breast cancer’s risk factors. As a result, there were scarcely any gender-specific differences regarding to the awareness and knowledge about breast cancer. Although men are hardly directly confronted with a diagnosis of breast cancer, they are equally well informed about risk factors and therapeutic measures as women. The survey revealed that significantly more women than men are afraid of being diagnosed with breast cancer. Further, women estimate their risk of getting breast cancer considerably higher than men. Men are frequently in the opinion that nicotine consumption increases the risk of disease. Moreover, the survey revealed significant differences regarding the gender’s lifestyle. Concluding, there are hardly any gender specific differences in terms of their awareness and knowledge of breast cancer among Viennese students.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Brustkrebs Wiener StudentInnen Genderunterschiede Wissen und Konfrontation
Autor*innen
Matea Tadic
Haupttitel (Deutsch)
Genderunterschiede im Wissen und Konfrontation mit dem Thema Brustkrebs
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
IX, 74 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikation
42 Biologie > 42.99 Biologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12191828
Utheses ID
30718
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1