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Umweltpolitik als Netzwerk-Governance am Beispiel der "Zero Waste" Projekte in Neapel und San Francisco
Julia Stürzl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ulrich Brand
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34632
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30466.35109.157364-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die „Zero Waste“ Bewegung stellt eine neue Regierungsform der kooperativen Governance in übergreifenden Akteurs-Netzwerken in Umweltbelangen dar, mit dem Ziel, die Müllproduktion auf fast null Prozent zu reduzieren. Die Frage, die sich in diesem Kontext stellt, ist: Wie gestaltet sich die Kooperation ziviler und privatwirtschaftlicher Akteure mit der Regierung auf verschiedenen Ebenen und welche Auswirkungen hat diese Zusammenarbeit? In meiner Masterarbeit werde ich mich anhand qualitativer Studien der Literaturrecherche und unter Verwendung von Theorien wie der „Kooperativen Umweltpolitik“ und der „Urban Political Ecology“ auf die beiden „Zero Waste“ Projekte in Neapel, Italien und San Francisco, Amerika, konzentrieren. Ergänzt durch den „Environmental Justice“-Ansatz wird dieser theoretische Rahmen die nötige Einengung des Themas vornehmen und die richtige Perspektive zur Beantwortung der Forschungsfrage erlauben. Der Fokus der Analyse liegt vor allem auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteursebenen im Feld der Umweltpolitik, sowie den verschiedenen Interessen, Maßnahmen und der Relevanz der verschiedenen Akteure Staat-Wirtschaft-Zivilbevölkerung für die Umsetzung der „Zero Waste“ Projekte. Die relevante Literatur wurde dahingehend ausgewählt, dass sie einen aktuellen und inhaltlichen Bezug auf wissenschaftlichem Niveau zu dem Thema hat. Die Analyse der beiden „Zero Waste“ Projekte der beiden Städte Neapel und San Francisco zeigt, dass die kooperative Netzwerk-Governance verstärkt zwischen der Zivilgesellschaft und dem Staat auf verschiedenen Ebenen stattfindet, während sich die Privatwirtschaft, meist aus Kosten-Nutzen Kalkulationen, mit freiwilligem Engagement noch zurückhält. Die Bedeutung dieser staatlich- zivilen Kooperation für die Umsetzung der „Zero Waste“ Produkte ist groß, denn gewisse Ziele können nicht ohne Zivilbevölkerung und Wirtschaft erreicht werden. Jedoch ist die weit verbreitete Ansicht, dass „Zero Waste“ nur aus Recyceln und Wiederverwertung besteht, nicht ausreichend für die Zielerreichung. Um einen wirklichen Wandel zu erreichen, muss sich der Produktionszyklus der Produkte und vor allem auch das Konsumverhalten der Bevölkerung, grundlegend ändern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Zero Waste Urban Political Ecology Kooperative Umweltpolitik Environmental Justice Abfallmanagement Netzwerk-Governance Umweltpolitik
Autor*innen
Julia Stürzl
Haupttitel (Deutsch)
Umweltpolitik als Netzwerk-Governance am Beispiel der "Zero Waste" Projekte in Neapel und San Francisco
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
76 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Brand
Klassifikationen
43 Umweltforschung, Umweltschutz > 43.30 Umweltpolitik ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC12191865
Utheses ID
30730
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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