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Spieglein, Spieglein in der Hand
eine empirische Untersuchung über Verständnis und Lernschwierigkeiten zum Bild beim Spiegel im Rahmen eines Peer-Learning-Projektes in der Volksschule
Judith Freytag
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Physik
Betreuer*in
Hildegard Urban-Woldron
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34635
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29639.70630.932554-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Projekt, bei dem zwei Aspekte des Spiegelbildes (Was vertauscht der Spiegel? und Wo entsteht das Spiegelbild?) erarbeitet wurden, fand in einer öffentlichen Wiener Volksschule statt. Nachdem die Studentin Expert/innen in jeder Klasse ausgebildet hatte, gaben diese ihr neu erworbenes Wissen an ihre Klassenkolleg/innen weiter. In einer Klasse unterrichteten sie lehrerzentriert, wie sie es vom Regelunterricht gewohnt sind. Hier war die Zeit deutlich knapper für dieselben Aufgaben und die Ergebnisse der Arbeitsaufgaben sind deutlich schwächer als in den anderen vierten Klassen, in denen jede/r Experte/Expertin mit einer Kleingruppe gearbeitet hat. Die vierten Klassen haben jeweils am darauffolgenden Tag in einer ersten oder zweiten Klasse mit den jüngeren Schüler/innen gearbeitet und dieselben Fragestellungen bearbeitet. Es wurde unter anderem untersucht, ob die Schüler/innen der vierten Klassen die Phänomene beschreiben und die Erklärungen dazu akzeptieren können. Der Ort des Spiegelbildes bleibt unverstanden, während die Kinder ihre Vorstellungen, dass der Spiegel rechts und links vertauscht, größtenteils richtig stellen können. Besonders auffallend sind sprachliche Probleme, die durch die vielen verschiedenen Sprachen, die zuhause gesprochen werden, vorhanden sind. Die Befunde der Studie legen nahe, dass die sprachlichen Defizite ein großes Hindernis beim Lernen und Akzeptieren von physikalischen Erläuterungen darstellen.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with a Physics project which was carried out in an elementary state school in Vienna, Austria. In the course of the project students worked on the following two questions: “What type of inversion occurs in a plane mirror” and “Where is the mirror image formed?”. In the initial phase of the project the author taught contents to a group of students (‘expert group’) who then went on to pass on their knowledge to their classmates. In two classes the pupil experts taught a small group each; in the third class the lessons remained teacher-centred: In these lessons significantly fewer exercises could be fulfilled and the results stayed behind those of the other two classes. In the third phase on the following day, students of the 4th form worked on the same questions with students from 1st or 2nd forms. The aim here was to investigate the 4th-form students’ abilities to describe the phenomena and to accept explanations. The question of where reflections originate remained unanswered, but the students managed to set the conception right that the inversion is back to front and not left to right. The biggest obstacles for understanding and accepting physical explanations were language problems which were due to non-German mother tongues of a high number of the participants.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
ebener Spiegel Spiegelbild Schülervorstellungen Peer-Learning Volksschule
Autor*innen
Judith Freytag
Haupttitel (Deutsch)
Spieglein, Spieglein in der Hand
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung über Verständnis und Lernschwierigkeiten zum Bild beim Spiegel im Rahmen eines Peer-Learning-Projektes in der Volksschule
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
76, X S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hildegard Urban-Woldron
Klassifikationen
33 Physik > 33.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
33 Physik > 33.18 Optik ,
81 Bildungswesen > 81.75 Sekundarstufe
AC Nummer
AC12192330
Utheses ID
30733
Studienkennzahl
UA | 190 | 412 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1