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Das Hohelied der Liebe unter dem Aspekt der Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II.
ein Versuch anhand der Sakramentalität der Ehe aus der Theologie des Leibes die allegorische und profane Deutung zusammenzulesen
Mareike Sornek
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Ludger Schwienhorst-Schönberger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34741
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29092.00963.641561-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Hohelied der Liebe unter dem Aspekt der Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. Das Hohelied hat innerhalb der Auslegungsgeschichte zwei wesentliche Deutungsmöglichkeiten erfahren: Die wörtliche und die allegorische Deutung. Anhand der Theologie des Leibes stellt diese Arbeit einen Versuch dar, beide Deutungsweisen zusammenzulesen. Die Sakramentalität der Ehe, die für die Theologie des Leibes zentral ist, zeigt, dass die menschliche Liebe zwischen Mann und Frau nicht losgelöst von der Liebe Gottes zum Menschen betrachtet werden kann, da die zwischenmenschliche Liebe der Liebe Gottes entspringt und diese abbildet. Die Liebe Gottes spiegeln Mann und Frau jedoch nicht nur auf unsichtbare Weise, sondern auch durch ihren Körper wider, d.h. durch die Sprache des Leibes. In der Wahrheit ist jene Sprache allerdings nur dann, wenn sie Abbild der Liebe Gottes ist, die sich dem Menschen im Laufe der Geschichte auf vielfältige Weise gezeigt hat und in Christus offenbar geworden ist. Sofern die Sprache des Leibes in der Wahrheit steht, lässt sich also ein Rückschluss von der menschlichen auf die göttliche Liebe durchführen, da Gott selbst sie als sein Abbild geschaffen hat. Andersherum kann jedoch auch die göttliche Liebe dem Menschen als Vorbild für die zwischenmenschliche Liebe gelten. Im wörtlichen Sinn zeigt sich im Hohelied eine Liebe zwischen Mann und Frau, die in ihrer Sprache des Leibes die Wahrheit spricht und somit in ihrer Liebe das göttliche Geheimnis sichtbar macht. Aufgrund dessen erlaubt ihre zwischenmenschliche Liebe einen Rückschluss auf die göttliche Liebe, die sich in der allegorischen Deutung zeigt. Andersherum kann auch die göttliche Liebe zu einem tieferen Verständnis der menschlichen Liebe führen. Somit sind beide Deutungsweisen, die wörtliche wie auch die allegorischen Deutung, für das tiefere Verständnis des Hoheliedes wichtig.
Abstract
(Englisch)
The present masterthesis analyses the song of songs under the aspect of the Theology of the Body from Pope John Paul II. Within the history of interpretations the song of songs has experienced two different approaches of interpretation: The literal and the allegorical. Based upon the Theology of the Body this thesis tries to show that the song of songs can be read in an approach combining the previous two. The sacramentality of marriage, which is central for the Theology of the Body, shows that human love between man and woman cannot be seen independently from the love of God to humankind. That is, because all human love stems from the love of God and at the same time displays it. The love of God is not only represented in an invisible way but also through their bodies, i.e. the language of their bodies. Nevertheless, that language is only in the truth if it represents the love of God which has shown itself in multiple ways and was revealed through Christ. As long as the language of the bodies is in the truth, one can draw conclusions from human love to the love of God. For God himself has created this love in his image. Vice versa, the divine love can also be seen as an example for interpersonal love. In a literal sense the song of songs presents a love between man and woman, who speak truth through their language of the bodies and thus, make the divine mystery visible through their love. Because of that, their human love allows us to make a reference to the divine love, which is shown in the allegorical interpretation. In a literal sense the song of songs presents a love between man and women, who speak the truth in their language of the body and thus, make the invisible mystery of God visible. Because of that, conclusions can be drawn from human love to the love of God, which is shown in the allegorical interpretation. On the other hand, the love of God can lead to a deeper understanding of the human love. Therefore, both approaches of interpretation, the literal and the allegorical, are important for a deeper understanding of the song of songs.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Theology of the body sacramentality of marriage song of songs
Schlagwörter
(Deutsch)
Theologie des Leibes Sakramentalität der Ehe Hohelied der Liebe
Autor*innen
Mareike Sornek
Haupttitel (Deutsch)
Das Hohelied der Liebe unter dem Aspekt der Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II.
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Versuch anhand der Sakramentalität der Ehe aus der Theologie des Leibes die allegorische und profane Deutung zusammenzulesen
Paralleltitel (Englisch)
The song of songs under the aspect of the theology of the body by Pope John Paul II.
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
78 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ludger Schwienhorst-Schönberger
Klassifikation
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.41 Theologie des Alten Testaments
AC Nummer
AC12207498
Utheses ID
30821
Studienkennzahl
UA | 066 | 793 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1