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Inkongruenz im Spiel von Gleichaltrigen zwischen 9 und 15 Monaten - erste Hinweise auf Humor?
Jessica Hofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Gabriela Markova
DOI
10.25365/thesis.34874
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29768.47603.757053-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Entwicklung von inkongruentem Verhalten und Humor im Rahmen spielerischer Interaktion in der frühen Kindheit. Humor wurde definiert als Auftreten einer inkongruent, scherzhaften Handlung im sozial, spielerischen Austausch der Kinder, gefolgt von einer positiven Reaktion des Mitspielers (Lachen, Lächeln, Imitation) (Martin, 2007). 41 Kinder wurden in Dreiergruppen aufgeteilt und mit 9, 12 und 15 Monaten beim Spielzeug-gestützten Austausch beobachtet. Ein eigens entwickeltes Kodiersystem lag der Beobachtung von Videosequenzen zugrunde. Kindliches Spiel wurde auf drei Ebenen operationalisiert: Spielart, Spielform und Spielinhalt. Humorvolles Verhalten entsprach inkongruenten Handlungen im sozialen Spiel und wurde definiert als Inkongruenz, Übertreibung oder das Brechen von Erwartungen, wobei auch die Reaktion des Mitspielers erhoben wurde. Weiters wurde der Spielinhalt (objektbezogen oder physisch) kodiert. Mit 12 und 15 Monaten zeigte sich ein signifikanter Anteil sozial, inkongruenter Handlungen an der Gesamtinteraktion der Kinder, wobei sich dieser inhaltlich v.a. durch Objektbezogenheit auszeichnete und physisches Spiel signifikant weniger Raum einnahm. Zwischen 12 und 15 Monaten war keine signifikante Veränderung im sozial, scherzhaften Spiel beobachtbar. Die häufigste Reaktion auf dieses scherzhafte Verhalten war Blickkontakt, welcher auf Interesse und Neugier hinweist. Mindestens ein Drittel der darauf folgenden Reaktionen der Mitspieler war außerdem positiver Art (Imitation und Lächeln), während negative Reaktionen nur sehr selten auftraten. Dementsprechend ist festzuhalten, dass im Rahmen dieser Untersuchung humorvolle, kindliche Interaktionen mit 12 und 15 Monaten beobachtet werden konnten und ein erstes Auftreten von Humor in der frühen Kindheit angenommen werden kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Inkongruenz Humorentwicklung Peer-Interaktion
Autor*innen
Jessica Hofer
Haupttitel (Deutsch)
Inkongruenz im Spiel von Gleichaltrigen zwischen 9 und 15 Monaten - erste Hinweise auf Humor?
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
47 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriela Markova
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC12146301
Utheses ID
30932
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
