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Empathie in der Peer-Mediation
eine empirische Analyse aus der Pädagogik
Benjamin Gsaxner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Henning Schluß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34917
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29322.76047.177766-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wurde eine Evaluation mit Hilfe einer quantitativen Untersuchung eines Peer-Mediatortrainings durchgeführt. Die untersuchte Peer-Mediationsausbildung ist als Freigegenstand für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren der Oberstufe konzipiert worden und wird dort als Konfliktlösungsverfahren von und für Schüler angesehen. Speziell wurde die Untersuchung daraufhin fokussiert, ob eine Förderung empathischer Fähigkeiten durch das Peer-Mediationstraining stattgefunden hat. Dafür wurden zwei unterschiedliche Erhebungsteile eingesetzt. Der erste Erhebungsteil ist eigenständig entwickelt worden und gründet auf einem personenzentrierten und handlungstheoretischen Empathiemodell. Dieser experimentelle Erhebungsteil konnte praktisch erfolgreich umgesetzt werden, wobei zu weiteren Anwendungen Überarbeitungen notwendig wären. Der zweite Erhebungsteil untersucht einen kognitiven Empathieaspekt und ist aus einem bestehenden Testinstrument herausgelöst worden. Aufgrund dieser Erhebung vor und nach dem Training konnte keine statistisch relevante Empathieförderung durch das Training festgestellt werden. Weiter wurden durch unterschiedliche kritische Perspektiven die Grenzen und Leistungen der durchgeführten Erhebungen näher betrachtet. Bei der kognitiven Empathieerhebung konnte die Umsetzung bestimmter Ansprüche der Testtheorie kritisch in Frage gestellt werden. Bei der experimentellen Empathieerhebung konnte die theoretische Einarbeitung von bestimmten Ansprüchen des personenzentrierten Konzepts aufgezeigt werden. Schließlich wurde noch auf bestimmte Schwächen der zugrunde liegenden Klassischen Testtheorie eingegangen und teilweise deren Bedeutung für die Erhebungsergebnisse und die Weiterentwicklung dargestellt.
Abstract
(Englisch)
In this study a quantitative evaluation of a peer-mediation training was conducted. The training was offered as an optional subject for students between 15 and 19 years. The students were trained in conflict management over one month in order to become mediators for their younger peers. The study focused on whether or not a facilitation of empathic skills via the peer-mediation training occurred. The first part of the evaluation was developed for this study based on a person-centred and action-oriented concept of empathy. This experimental part could be successfully used, however, for further studies a development would be necessary. The second evaluation part investigated a cognitive empathy aspect and was based on an existing study. The evaluation which was done before and after the peer mediation training could not reveal any statistically relevant facilitation of empathic skills. Furthermore, the limitations and the usability of the conducted evaluation was critically analysed. In the cognitive part of the empathy evaluation an implementation of certain claims of the test-theory could be critically questioned. In the experimental part of the empathy evaluation some claims of the test-theory could be implemented. Finally, certain limitations of the underlying classical test theory and their implications for this study were discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Empathie einfühlendes Verstehen Mediation Peermediation
Autor*innen
Benjamin Gsaxner
Haupttitel (Deutsch)
Empathie in der Peer-Mediation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Analyse aus der Pädagogik
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
87 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Henning Schluß
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.20 Teilgebiete der Pädagogik
AC Nummer
AC12240299
Utheses ID
30973
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1