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The Global War on Terrorism: the new macrosecuritisation?
a case study on the European security identity
Luca Klara Pajer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Otmar Höll
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.34950
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30502.75279.145369-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit versucht den Einfluss des „Global War on Terrorism“ auf die Sicherheitsidentität der Europäischen Union zu ergründen. Der theoretische Rahmen wird durch die Kopenhagener Schule bestimmt. Diese beschäftigt sich mit der zentralen Frage von Sicherheit und untersucht unter welchen Bedingungen Sicherheit geschaffen werden kann. Dabei stützt sie sich auf die Annahme, dass Sicherheit das Überleben in Anbetracht einer existenziellen Bedrohung bedeutet. Im Rahmen dieser Überlegungen werden die Instrumente der Schule vorgestellt. welche ein dichtes Sicherheitsnetzwerk begründen und somit die Untersuchung der stetig wandelnden Natur von Sicherheit ermöglichen. Der empirische Teil der Masterarbeit konzentriert sich auf den Einfluss des „Global War on Terrorism“ als grenzübergreifende Sicherheitsbedrohung, welche die Kopenhagener Schule als macrosecuritisation definiert. Ziel ist es aufzuzeigen, dass sich die Sicherheitsidentität der Europäischen Union graduell verändert hat. Diese hat sich durch zwei ausschlaggebende Prozesse herausgebildet. Einerseits war der europäische Integrationsprozess maßgeblich daran beteiligt das Sicherheitsnetz der EU zu verdichten. Es wird argumentiert, dass die Geschichte der europäischen Staaten die Grundlage jeder securitisation darstellt. Andererseits hatten die Ereignisse von 9/11 starken Einfluss auf die Entwicklung der europäischen Sicherheitsidentität. Zwar hat sich die Europäische Gemeinschaft bereits vor den Anschlägen, Anti-Terrorismus Maßnahmen angenommen, allerdings intensivierten sich diese nach 9/11 deutlich. Die EU erkennt ihre eigene Rolle in der Terrorismusprävention an, indem sie sich eingesteht, dass interne Dynamiken Terrorismus bedingen können. Des Weiteren verfestigt sich die europäische Sicherheitsidentität durch eine institutionalisierte Solidaritätsklausel. Diese Entwicklungen werden durch eine gewisse Trägheit begleitetet, denn aus Mangel an Anschlägen auf europäischem Boden, schwindet der Konsens in der Bevölkerung außergewöhnliche Maßnahmen zu tolerieren um der Gefahr von terroristischen Anschlägen vorzubeugen. In den letzten zwei Jahren konnte die Terrorismusdebatte erneut belebt werden. Das Phänomen von ausländischen Kämpfern bestärkt das europäische Identitätsgefühl und verfestigt diese auf einer neuen Stufenleiter.
Abstract
(Englisch)
This thesis seeks out to answer the question on how the Global War on Terrorism affected the European Union’s security concept and identity. This question is approached through the theoretical lens of the Copenhagen School. This School works around central concepts such as securitisation, security sectors, regional security complexes and at last macrosecuritisation. These elements form an interconnected web of security issues which are essential to understand the constantly changing nature of security. As such, security can be interpreted as an existential threat that requires securing to guarantee the survival of a referent object. This theoretical basis leads me to analyse the contemporary situation of the Global War on Terrorism. In this context, I emphasise on the European Union’s changing security identity which developed through two respective elements. The European Integration process and the influence of the declaration on the Global War on Terrorism. Even though counter terrorism measures have already been in place to some extent prior 9/11, it was not until after the attacks that terrorism appropriated many new spheres in the name of security. Furthermore, by recognising that terrorism is also produced by internal dynamics within the European Union – the threat has been “Europeanised”. A common reaction in the form of a solidarity clause institutionalises the European security identity. While these developments indicate intensified European cooperation, they are also accompanied by inertia if no major attacks occur. However, in more recent years the issue of foreign fighters has revitalised the European security agenda. In face of this resurgence the European collective security threat is witnessing a new wave, which indicate a continued solidification of the securitisation of terrorism.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Global War on Terrorism Copenhagen School macrosecuritisation European security identity
Schlagwörter
(Deutsch)
Globale Krieg gegen Terrorismus Kopenhagener Schule macrosecuritisation Europäische Sicherheitsidentität
Autor*innen
Luca Klara Pajer
Haupttitel (Englisch)
The Global War on Terrorism: the new macrosecuritisation?
Hauptuntertitel (Englisch)
a case study on the European security identity
Paralleltitel (Deutsch)
Globale Krieg gegen Terrorism, die neue macrosecuritisation? Eine Analyse der Europäischen Sicherheitsidentität
Paralleltitel (Englisch)
The Global War on Terrorism: the new macrosecuritisation? A case study on European Security Identity
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
95 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Otmar Höll
Klassifikationen
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.74 Internationale Zusammenarbeit: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC12152940
Utheses ID
30999
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1