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Vereinfachte und verschärfte Regelungen für die Abschlussprüfung
Würdigung und Umsetzung der Vorschläge der Europäischen Kommission
Peter Bichelhuber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Otto Altenburger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35021
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29476.29888.676163-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Als Reaktion auf die jüngste Finanzkrise leitete die Europäische Kommission (EK) im Oktober 2010 eine öffentliche Diskussion über eine Reform der Abschlussprüfung ein. Im Grünbuch zur Abschlussprüfung formulierte die EK insgesamt drei Fragen zum Themenkomplex „Vereinfachung: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Prüfungsgesellschaften (KMP)“. Eine inhaltliche Analyse der Stellungnahmen zu diesem Themenkomplex zeigt, dass sich die Mehrheit der Kommentatoren in Bezug auf die Prüfung von KMU-Abschlüssen gegen die Anwendung einer eingeschränkten Revision anstelle der Abschlussprüfung ausspricht. Stattdessen wird eine an das Unternehmen angepasste Anwendung der Prüfungsstandards empfohlen. Um KMP zu entlasten, schlug die EK vor die Durchführung von eingeschränkten Revisionen an weniger schwerfällige interne Qualitätskontrollregel und Aufsichtsvorschriften zu knüpfen. In diesem Zusammenhang empfehlen mehre Kommentatoren eine an das Unternehmen angepasste Anwendung des International Standard on Quality Control. Eine generelle mandatsspezifische Trennung von Prüfung und Beratung wird vom Großteil der Kommentatoren abgelehnt. Im Falle eines Verbots der Erbringung von Nichtprüfungsleistungen würde die Mehrheit die Einrichtung einer Schutzzone für KMU bzw. KMP begrüßen. Im nächsten Schritt veröffentlichte die EK einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Änderung der Abschlussprüferrichtlinie und einen Vorschlag für eine Verordnung über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse (PIE). Im Verordnungsvorschlag sah die EK eine Verschärfung der Anforderungen für PIE und PIE-Prüfer im Bezug auf die Durchführung der Abschlussprüfung, die Bestellung des Abschlussprüfers sowie die Beaufsichtigung der Tätigkeit von Abschlussprüfern vor. Als Kernpunkte des Verordnungsvorschlags können beispielsweise das Verbot der Erbringung bestimmter Nichtprüfungsleistungen, die Einführung einer verpflichtenden externen Prüferrotation sowie die Einführung von Joint Audits und das Verbot von Big Four-Klauseln genannt werden. Die vorliegende Arbeit würdigt die Vorschläge der EK und veranschaulicht die Um-setzung der Reformvorschläge in einer Änderungsrichtlinie und einer neuen Verordnung für PIE.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Abschlussprüfung KMU KMP Unternehmen von öffentlichem Interesse Grünbuch
Autor*innen
Peter Bichelhuber
Haupttitel (Deutsch)
Vereinfachte und verschärfte Regelungen für die Abschlussprüfung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Würdigung und Umsetzung der Vorschläge der Europäischen Kommission
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
VIII, 119, S. IX - XXXIII : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otto Altenburger
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.27 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Betriebliches Prüfungswesen ,
86 Recht > 86.65 Wirtschaftsrecht
AC Nummer
AC12136694
Utheses ID
31056
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
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