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Methodenentwicklung zur Durchführung von ökogeographischen Studien am Beispiel von Urtica dioica L., Rubus idaeus L., Plantago lanceolata L. und Fragaria vesca L.
Reka Tenkei
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Johannes Saukel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35040
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29378.34983.729563-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Sowohl die Infrarotspektroskopie, als auch die HPTLC bieten vielversprechende Verfahren für die Erstellung ökogeographischer Studien. Die Infrarotspektroskopie bietet eine gute Möglichkeit, Pflanzensysteme mithilfe von computergestützten mathematischen Auswertungsverfahren (Hauptkomponentenanalyse, Diskriminanzanalyse), zu differenzieren und im Idealfall bestimmten Arten zuzuordnen. Beide Verfahren lassen sich für solche Analysen hervorragend koppeln, um in diesem Fall makroskopisch identifiziertes Pflanzenmaterial, mittels Hauptkomponentenanalyse zu gruppieren und anschließend makro- bzw. mikroskopisch nicht identifizierbares Pflanzenmaterial z.B. derselben Gattung mithilfe der Diskriminanzanalyse – basierend auf den „Eckpunkten“ des Ergebnisses der Hauptkomponentenanalyse – mit großer Wahrscheinlichkeit zu identifizieren. Mittels HPTLC ergibt sich eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber diversen anderen Verfahren, u.a. die Möglichkeit größten Teils automatisiert, wiederholbar gleichmäßig aussehende DCs herzustellen, welche mithilfe der computergestützten Auswertungsverfahren mit einer Vielzahl von Analysemöglichkeiten ausgewertet werden können. Meine Arbeit hat gezeigt, welche Extraktionsmethoden eine optimale Darstellung der Pflanzensysteme Urtica dioica L. und Rubus idaeus L. bei einer HPTLC ermöglichen. Für das breiteste Inhaltsstoffspektrum empfiehlt sich die Extraktion mittels eines Lösungsmittelgemisches aus Dichlormethan: Methanol: Wasser (50:40:10). Bei Raumtemperaturen über ca. 24°C ist eine Extraktion mit reinem Methanol empfehlenswert, da dies das weniger flüchtige Extraktionsmittel darstellt. Hierbei muss man gegenüber der Extraktion mit dem Lösungsmittelgemisch ein geringeres Wirkstoffspektrum in Kauf nehmen. Des Weiteren konnte bewiesen werden, dass eine Entwicklung mit einer Verdünnungsreihe eines internen Standards eine Quantifizierung ermöglicht und die Konzentrationen einzelner Substanzen mit diversen Einflussfaktoren wie z.B. Seehöhe, Jahresdurchschnittstemperatur, bzw. mit anderen Substanzpeaks von anderen auf gleiche Weise entwickelten HPTLC-Platten untereinander vergleichbar macht. Damit ergibt sich eine optimale Möglichkeit, mehrere Platten untereinander vergleichen zu können.
Abstract
(Englisch)
Both Infrared spectroscopy and HPTLC offer an excellent option for the creation of ecogeographical studies. IR makes it possible to distinguish different plant species, based on computerised mathematical interpretation methods (such as Principal Component Analysis and Discriminant Function Analysis), and under ideal conditions, attach them to known plant species. Both methods can be combined well for such analyses, as on the one hand, grouping macroscopicaly identified plants by PCA, and on the other hand identify macroscopicaly and microscopicaly unidentifiable material of the same herbal genus by DFA, based on the vertices yielded by the outcomes of prior PCA. Via HPTLC many advantages occur over diverse other methods, such as the possibility to produce automated, repeatable constant looking TLCs, which can be analysed based on many computer assisted interpretational methods. In the first place the results of my work are optimalizing the extraction methods for the plant species Urtica dioica L. and Rubus idaeus L. for HPTLC. The greatest diversity of secondary metabolites results of an extraction with a solvent mixture of Dichloromethane, Methanol and Water (50:40:10). At room temperatures above 24°C the extraction with Methanol becomes recommendable, because it is less volatile than the solvent mixture. One only has to put up with the disadvantage of getting a minor diversity of secondary metabolites. It could also be proven, that the evaluation with a serial dilution of an internal standard enables a quantification, and makes it possible to compare the concetration of the analysed substances with many parameters, such as sea level, average temperature, or other substance peaks from other equaly developed HPTLC plates. Therefor this is an ideal method for comparing a broad range of HPTLC plates.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Material Methods Results of IR and HPTLC-Analysis Discussion oft he results Summary
Schlagwörter
(Deutsch)
Vorstellen des verwendeten Materials Erklärung der Methoden Ergebnisse der IR und HPTLC-Messungen Diskussion der Ergebnisse Zusammenfassung
Autor*innen
Reka Tenkei
Haupttitel (Deutsch)
Methodenentwicklung zur Durchführung von ökogeographischen Studien am Beispiel von Urtica dioica L., Rubus idaeus L., Plantago lanceolata L. und Fragaria vesca L.
Paralleltitel (Englisch)
Method development for the realisation of ecogeographical studies, with Urtica dioica L., Rubus idaeus L., Plantago lanceolata L. and Fragaria vesca L. as examples
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
72 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johannes Saukel
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.03 Methoden und Techniken in den Naturwissenschaften ,
42 Biologie > 42.38 Botanik: Allgemeines ,
44 Medizin > 44.41 Pharmazeutische Biologie
AC Nummer
AC12139445
Utheses ID
31071
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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