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Das Nonverbale im Serapions Theater, Aufführungspraxis von Paradiso
Elisa Schneider
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medientheorie
Betreuer*in
Brigitte Marschall
DOI
10.25365/thesis.35123
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29309.46704.644763-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Gegenstand dieser Arbeit ist die Inszenierung von Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann „Paradiso“. Begonnen hat das Serapions Theater mit dem ursprünglichen Namen „Pupodrom“.
Mein Ziel war es, ein nonverbales Theaterstück zu analysieren, das keiner verbalsprachlichen Kommunikation bedarf und sich auf Bewegungsabläufe wie Mimik, Gestik, der Musik oder dem Tanz konzentriert. Die Sprache rückt dabei in den Hintergrund, der Fokus liegt somit auf dem Nonverbalen.
Die vorliegende Arbeit soll nicht nur einen Überblick über das Theater und seiner Arbeitsweise geben sondern es wird auch auf die Zusammenarbeit im Ensemble näher eingegangen.
Es erfolgt eine Segmentierung und Zerlegung dieser Aufführung auf ihre Einzelteile hin. So sind die Bühne, die Dekoration, die Requisiten und die Darsteller bedeutungstragende Elemente. Die nonverbalen, theatralischen, gestischen und mimischen Zeichen werden transformiert, indem sie zueinander in ein Verhältnis der Bedeutungsgenerierung, basierend auf bestimmten Eigenschaften, gesetzt werden. Die daraus resultierende Analyse versucht, eine Verbindung der verschiedenen ästhetischen Ausdrucksformen zueinander aufzubauen. Aufgrund der subjektiven Auswahl spezieller Bedeutungseinheiten kann die Inszenierung jedoch nicht in ihrer Gesamtheit erfasst werden, aber es erfolgt durch die bewusste Rezeption eine Vermittlung der Inszenierung.
Die geführten Interviews mit dem Regisseur Erwin Piplits, mit dem Bühnenbildner Max Kaufmann sowie mit der Tänzerin Mercedes Miriam Vargas Iribar gewähren eine zusätzliche Perspektive in diese Materie. So hat die Körpersprache eine relevante Bedeutung inne, denn die Wirkungen dieser Handlungen müssen die Sinneswahrnehmungen sensibilisieren und über eine wahrnehmungszentrierte Fixierung hinausgehen. Nonverbale Signale wie Gesten und Mimik werden genauso integriert und sind der sprachlichen Ausdruckskraft auf keinen Fall untergeordnet.
Das Ziel meiner Arbeit liegt darin, die Ästhetik und die dramaturgischen Ausdruckselemente des nonverbalen Theaters zu untersuchen.
Alle künstlerischen Elemente im nonverbalen Theater, ob direkt oder indirekt vermittelt, sind kommunikative Prozesse.
In der Produktion „Paradiso“ des Serapions Theaters gelingt es, dass nonverbales Theater, trotz fehlender verbalsprachlicher Kommunikation dazu beiträgt, dass die dramaturgischen Situationen und Figuren zu Handlungsträgern werden. Es werden mithilfe des bewussten Einsatzes der Farben, Gestik, Mimik, der Musik und den Bewegungen Geschichten erzählt.
Die Mittel, mit welchen die Schauspieler kommunizieren, sind vielfältig:
Aktionen, Bewegungen, Gestik, Mimik, Körpersprache, Geräusche, Geschmack, Gerüche und Berührungen sowie Emotionen werden dem Zuschauer präsentiert, somit kommt es zu einer Aktivierung der Sinne des Publikums.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
nonverbal communication theatre
Schlagwörter
(Deutsch)
Nonverbales Theater Serapions Theater Mimik Gestik Aufführungsanalyse
Autor*innen
Elisa Schneider
Haupttitel (Deutsch)
Das Nonverbale im Serapions Theater, Aufführungspraxis von Paradiso
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
93 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Marschall
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC12167200
Utheses ID
31141
Studienkennzahl
UA | 066 | 582 | |
