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Pharmakokinetische Arzneimittelwechselwirkungen von Cytochrom P450 Inhibitoren am Beispiel von Amiodaron
Andrea Christina Zedlacher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Walter Jäger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.35141
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29691.83624.511861-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mein Patientenkollektiv bestand aus zwanzig geriatrischen Patienten, welche Amiodaron einnahmen. Die Patienten litten alle an Multimorbidität und erhielten deshalb viele verschiedene Wirkstoffe. Aufgrund der hemmenden Wirkung von Amiodaron auf Cytochrom-P450-Subfamilien und das P-Glykoprotein, ist die Anwendung des Wirkstoffes in vielen Fällen problematisch. Im Patientenkollektiv wurden einige Wirkstoffklassen, wie z. B. Betablocker, Statine, herzwirksame Glykoside, Antikoagulantien und QT-verlängernde Arzneistoffe, welche mit Amiodaron interagieren können, erfasst. Es wurde durchaus auf die wichtigen Monitoringparameter, wie z. B. die Bestimmung des Schilddrüsenhormonstatus, geachtet. Allerdings wurden im Zuge meiner Analyse auch einige vermeidbare Wechselwirkungen erfasst und bearbeitet. Die Wechselwirkungen wurden mit Hilfe der vorliegenden Daten bestmöglich beurteilt und gewissenhaft bearbeitet. Die Interaktionen wurden mit Interaktionsprogrammen und Fachliteratur erfasst und bewertet. Da es Fälle gibt in welchen Kontraindikationen, aufgrund von Unverträglichkeiten, nicht eingehalten werden können, sind die Beurteilungen der falschen Medikamentationen nicht als absolut einzustufen. Abschließend ist anzumerken, dass Amiodaron wegen seiner variablen Pharmakodynamik, Pharmakokinetik und seinen Wechselwirkungen mit vielen Präparaten engmaschiges Monitoring erfordert. Dieses Monitoring ist vom betreuenden Arzt gewissenhaft durchzuführen, um das Wohl des Patienten gewährleisten zu können. Da auf viele Parameter geachtet werden muss, sind Checklisten sehr hilfreich. Diese können vom verschreibenden Arzt verwendet werden und sind eine kurze Übersicht über die wichtigsten Monitoringparameter. Sie können Verschreibungsfehler vorbeugen und listen die wichtigsten Routineuntersuchungen auf. Die Checklisten helfen somit die Nebenwirkungen bei problematischen Wirkstoffen zu reduzieren. Es wurde eine Checkliste für die Therapie mit Amiodaron erstellt. Werden alle Aspekte der Risikoreduktion von Neben- und Wechselwirkungen durch Amiodaron berücksichtigt, ist der Einsatz des Wirkstoffes als Antiarrhythmikum vertretbar.
Abstract
(Englisch)
Amiodarone is a very complex agent, which is used to treat atrial fibrillation and tachycardia. Within my collective there were twenty elderly people, taking Amiodarone along with various other drugs because of their multimorbidity. On the one hand, major monitoring parameters (for example the thyroid hormone status) were observed, but on the other hand many preventable drug-drug interactions were found. It should also be under considered, that there are of course many cases where contraindications cannot be respected because of multimorbidity and life threatening situations. This is the reason why even so called absolute contraindications might be disregarded in certain circumstances, and every patient and every medical condition should be judged separately. In my thesis the analyses are based on the active agents of the patients´ medication. I have evaluated every drug interaction meticulously. - However, Amiodarone has a very complex and variable pharmacodynamic and pharmacokinetic profile. Strict monitoring is essential, and cannot be replaced by analyzing the theroretical background only. Only if the required complex monitoring is performed accurately, it is possible to administer Amiodarone without serious health risks. Due to the gender related differences, it is important to treat women with a lower dose of Amiodarone to avoid adverse drug reactions, for example bradycardia. Amiodarone should only be a drug-of-last-choice, and alternative therapies should be considered, because of their lower interaction probability and risk profile, compared with Amiodarone. These risk factors and potential complications are severe, especially in elderly multimorbid people.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
amiodarone cytochrome P450 inhibition drug-drug interactions monitoring parameters gender medicine
Schlagwörter
(Deutsch)
Amiodaron Cytochrom P450-Inhibitoren Arzneimittelwechselwirkungen Monitoringparameter Gender Medizin
Autor*innen
Andrea Christina Zedlacher
Haupttitel (Deutsch)
Pharmakokinetische Arzneimittelwechselwirkungen von Cytochrom P450 Inhibitoren am Beispiel von Amiodaron
Paralleltitel (Englisch)
Pharmacokinetic drug-drug interactions by cytochrome P450 inhibitors with special emphasis on amiodarone
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
125 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Walter Jäger
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC12137080
Utheses ID
31154
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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