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Revision des Persönlichkeitsinventars B5
Skalen Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit
Katharina Zobernig
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Martin Arendasy
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3563
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29141.51137.795659-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bildete das Persönlichkeitsinventar B5 (Big Five, Arendasy 2005-2007), das in einem ersten Schritt sowohl aus messtheoretischer Sicht, als auch aufgrund sprachlicher Gesichtspunkte revidiert wurde. Während sich die hier vorliegende Arbeit der Revision der Skalen Offenheit für Erfahrungen (O), Verträglichkeit (A) und Gewissenhaftigkeit (C) widmete, beinhaltet die Arbeit von Lore Streibl, die der Skalen Neurotizismus (N) und Extraversion (E). Die Items, als Statements formuliert, wurden in einer umfangreichen Itemanalyse auf ihre Brauchbarkeit hin analysiert und gegebenenfalls aus dem B5 eliminiert. Da die Revision auch eine Verlängerung von sechs auf zehn Items pro Facette zum Ziel hatte, wurde der Fragebogen im Anschluss erweitert, so dass daraus letztendlich ein Persönlichkeitsinventar von 300 Items resultierte. Diese Fassung wurde dann im TestWeb einer Stichprobe von N = 1 781 vorgegeben. In die folgenden Analysen gingen schließlich 1 772 Datensätze mit ein. Es zeigten sich signifikante Unterschiede in der Ausprägung der Dimensionen, bezogen auf das Geschlecht, das Alter und dem Bildungsniveau der Probanden, wenngleich die Varianzanteile zum Teil äußerst gering ausfielen. Doch bestätigte sich ein Trend, der auch schon in anderen Studien nachgewiesen wurde, was insgesamt für eine hohe Messqualität des B5 spricht. Explorative Faktorenanalysen, die einerseits über die drei Faktoren und andererseits auch über den gesamten B5 gerechnet wurden, machten deutlich, dass die Faktoren keine Orthogonalität aufweisen. Im Gesamtmodell wurde zwar explorativ eine fünffaktorielle Struktur ermittelt, doch markieren die Facetten O3 Offenheit für Gefühle, N4 Soziale Befangenheit und N5 Impulsivität primär andere als die ihnen theoretisch zugeordneten Faktoren. Weiters zeigten sich einige Sekundärladungen von Facetten, die inhaltlich durchaus sinnvoll zu interpretieren sind. In der EFA über die drei Faktoren wurde eine vierfaktorielle Lösung ermittelt, wobei der vierte Faktor Facetten der Dimensionen Offenheit für Erfahrungen und Verträglichkeit beinhaltete. Die im Anschluss durchgeführten konfirmatorischen Faktorenanalysen (über die drei Faktoren und über den gesamten B5), konnten, wie die explorativ ermittelte Struktur bereits vermuten ließ, keine Passung des Modells mit den empirisch gewonnenen Daten nachweisen. Vielmehr bestätigten sich einige aus der explorativen Analyse gewonnene Erkenntnisse. Sowohl die fehlspezifizierten Facettenzuordnungen, als auch die Sekundärladungen einzelner Facetten, konnten inhaltlich sinnvoll interpretiert werden. So wurde geraten die grundsätzliche Zuordnung einiger Facetten zu überdenken, für den Fall, dass nachfolgende Untersuchungen ähnliche Ergebnisse liefern. Weiters wurde eine Kürzung auf den ursprünglichen Umfang von 180 Items, im Sinne der Ökonomie, vorgeschlagen. Bei Anwendung des B5 wurde empfohlen, die Interpretation lediglich auf Facettenebene unter Herannahme von Faktorscores (anstatt von Summenwerten) vorzunehmen. Ist dies gewährleistet bildet das B5 ein brauchbares Verfahren im Bereich der Persönlichkeitsforschung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Persönlichkeitsinventar B5 Revision Big Five Offenheit für Erfahrungen Gewissenhaftigkeit Verträglichkeit
Autor*innen
Katharina Zobernig
Haupttitel (Deutsch)
Revision des Persönlichkeitsinventars B5
Hauptuntertitel (Deutsch)
Skalen Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
172 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Arendasy
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC07577594
Utheses ID
3126
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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