Detailansicht
Motivstrukturen im Skateboarden
Motivations- und Ursachenforschung bei österreichischen Skatern und Skaterinnen
Thomas Pokomandy
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Clemens Ley
DOI
10.25365/thesis.35271
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30487.44154.118566-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Seit der Entstehung des Skateboardsports in den 1960er Jahren in den USA ist er heute noch, auch in Österreich und vor allem unter Jugendlichen eine weit verbreitete und sehr beliebte Sportart. Als eine vom Individualismus geprägte und meist frei von Verbänden und Vereinen, sich stetig weiter entwickelnde Sportart bietet das Skaten für viel eine willkommene Alternative zu traditionellen Sportarten. Genau an diesem Punkt liegt auch der Ansatz meiner Magisterarbeit.
Welche Hintergründe bzw. Motivstrukturen treiben SkaterInnen an eben genau diese Sportart zu wählen und auf welche Ursachen ist die konsequente aktive Aufrechterhaltung bis zum heutigen Tag zurückzuführen? Sind es bestimmte Erlebnisse oder Faktoren, oder ist es einfach nur rein die Freude an der Sportart, die den Antrieb lieferten, bzw. die gegenwärtige Ausübung beeinflussen und wie kam es zum eigentlichen Erstkontakt mit dem Skaten? Auch die Beschreibung des Stellenwerts den der Sport im Leben eines Skaters bzw. einer Skaterin einnimmt, sowie die Analyse von positiv und negativ wirkenden Faktoren stellen Forschungspunkte der Arbeit dar.
Mittels eines speziell entworfenen Fragebogens, der bereits in vorhergegangenen Untersuchungen verwendet und für die vorliegende Untersuchung angepasst wurde, sollen im Rahmen einer Online-Erhebung bei 118 Skatern und Skaterinnen im Alter von 16-39 Jahren Antworten auf die beschriebenen Fragestellungen dargelegt werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmenden überwiegend über Freunde den Erstkontakt mit dem Sport hatten und nur in einigen wenigen Fällen über Medien bzw. öffentliche Plätze wie Skateparks. Bei der Untersuchung der Motive sind es vor allem der Aspekt der Herausforderung und der Risikobereitschaft, sowie der Kontakt zur Natur und zu Freunden und Bekannten und die Ausgleichswirkung zum Alltag die ausschlaggebend sind. Größtenteils gewannen die Motive im Laufe der Zeit an Bedeutung, veränderten sich aber hinsichtlich der Präferenzen nur wenig. Kaum jemand geht skaten aus Gründen der Fitness, der Figur, der Gesundheit oder dem Bedürfnis nach Wetteifern mit anderen. Neben den Erkenntnissen zu den Motiven und dem Stellenwert des Sports der von den Teilnehmenden als sehr hoch eingestuft wird, konnte auch ein bereits bestehendes Instrument (Berner- Motiv und Zielinventar im Freizeit- und Gesundheitssport) zur Motiverhebung geprüft-, bestätigt- und durch skateboardspezifische Kategorien erweitert werden.
Abstract
(Englisch)
Abstract
Since the emergence of skateboarding in the 1960s in the USA it is still, even in Austria and especially among young people, a widespread and popular sport. As affected by individualism and mostly free from associations and unions, the evolving sport skateboarding offers a welcome alternative to traditional sports for many people. And exactely this point is the approach of my thesis.
What kind of background and motive structures prompt skateboarders to particulary choose this sport and what are the reasons for the consequent active maintenance down to the present day? Are there certain experiences or factors, or is it just purely the joy of the sport, that provided the incentive or influences the current exercise and how did the initial contact actually look like? Also the status or importance of the sport in the lifes of the skaters and the impact of positive and negative experiences are research points of this thesis.
With a specially designed and in other investigations proofed questionary, which was answered in the context of an online survey by 118 skaters between the age of 16 and 39, answers for the described interrogations should be shown.
Results of the reasearch show, that the majority of skaters had their initial contact with skateboarding by watching friends exercising the sport an just in a few cases by the media or public places like skateparks. The analyzis of the motive structures show that the challange and risk disposition and also the contact with natur and friends or aquaintances and the use of the sport as a valve for daily routine are the crucial reasons. Most oft he motives gained in importance with the time but with no rigorous changes in the preference. Nearly no one goes skateboarding because of the effects on fitness, figure, health or the need of the competition with others. Beside the motive structures the status of skateboarding, which the participants classified very high, an already existing instrument (Berner- Motiv und Zielinventar im Freizeit- und Gesundheitssport) to gather motive structures in sports was proved an confirmed and got extented with two skateboadrspecific categories.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Skateboarding Motives Motivation BMZI
Schlagwörter
(Deutsch)
Skateboarden Motive Motivation BMZI
Autor*innen
Thomas Pokomandy
Haupttitel (Deutsch)
Motivstrukturen im Skateboarden
Hauptuntertitel (Deutsch)
Motivations- und Ursachenforschung bei österreichischen Skatern und Skaterinnen
Paralleltitel (Englisch)
Motivestructures in skateboarding - Motivation- and casual research in Austrian skaters
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
VIII, 129 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikation
76 Sport > 76.00 Sport, Freizeit, Erholung: Allgemeines
AC Nummer
AC12141504
Utheses ID
31264
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
