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Hochbegabungsdiagnostik nach dem Wiener Diagnosemodell zum Hochleistungspotenzial
Stefana Holocher-Ertl
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
DOI
10.25365/thesis.3564
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30012.33733.276869-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Zwischen psychologischer Diagnostik als wissenschaftliche Disziplin und psychologischem Diagnostizieren in der Praxis besteht in Bezug auf Fragestellungen zur Hochbegabung eine große Diskrepanz. Aus den jahrelangen Erfahrungen an der der Universität Wien zugehörigen Test- und Beratungsstelle zur Hochbegabungsdiagnostik ist abzuleiten, dass die wissenschaftlichen Konzepte und vor allem die wissenschaftlich fundierten psychologischen Tests zwar die wesentliche Grundlagen für eine entsprechende Diagnose liefern, letztlich aber den Anspruch der Praxis derzeit nicht oder nur unbefriedigend erfüllen können. Das bezieht sich einerseits auf den persönlichen Kompetenzanspruch des/der begutachtenden Psychologen/in, andererseits auf den klientenbezogenen Anspruch auf umfassende Information, Beratung und Maßnahmenempfehlung. Die beschriebene Situation fordert also die Wissenschaft. Sie ist heute gefragt, sowohl ein neues Inhaltsmodell abzuleiten als auch aussagekräftige psychologisch-diagnostische Verfahren bereit zu stellen. Die vorliegende Dissertation gliedert sich daher inhaltlich in drei Bereiche. Zum einen geht es um die Herleitung und Darstellung eines neuen Diagnosemodells zur Erklärung und Vorhersage von Hochleistungsverhalten. Zum zweiten soll die praktische Umsetzbarkeit dieses Modells mittels diagnostischer Verfahren analysiert werden. Die zur kumulativen Dissertation eingereichten Artikel Holocher-Ertl, Kubinger & Hohensinn (2008a) und Holocher-Ertl, Kubinger & Hohensinn (2008b) beziehen sich auf diese beiden Inhaltsbereiche. Als dritter Punkt geht es um eine empirische Validierung des neuen Diagnosemodells. In dem dritten Artikel der kumulativen Dissertation, Holocher-Ertl, Schubhart, Kubinger & Wilflinger (eingereicht), wird eine Studie vorgestellt, in der die Güte der im Modell enthaltenen Prädiktoren sowie die prognostische Validität des Modells empirisch erprobt wurden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Hochbegabung Hochleistung Intelligenz AID 2 IQ, Multifunktionales Testen Leistungsmotivation
Autor*innen
Stefana Holocher-Ertl
Haupttitel (Deutsch)
Hochbegabungsdiagnostik nach dem Wiener Diagnosemodell zum Hochleistungspotenzial
Paralleltitel (Englisch)
The Viennese diagnostic model of high achievement potential
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
105, [ca. 100] Bl. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Karl Westhoff ,
Franzis Preckel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC07568042
Utheses ID
3127
Studienkennzahl
UA | 091 | 298 | |
